Ricardolino.ch: Ein spannendes Geschäftsmodell?

4. März 2013 — 4 Kommentare

Nach 2 Monaten bloggen habe ich Erkenntnisse aus meiner Blogstatistik gezogen und kann nun so meine Themenauswahl optimieren. Bei den Suchbegriffen gewann bisher das Stichwort „Ricardolino„. Aus diesem Grund widme ich folgenden Blogpost Ricardolino.

Ricardolino.ch ist eine neu lancierte Inserate/Kleinanzeigen-Plattform der Ricardo.ch. Das Inserieren ist im Vergleich zu Ricardo.ch kostenlos. Auf Ricardo.ch handeln 2 Mio. Mitglieder Waren im Wert von über 600 Mio. CHF jährlich. Ricardo.ch beschäftigt in Zug 140 Mitarbeitende. Zu Ricardo.ch gehört ebenfalls auto.ricardo.ch (für Autos) und shops.ch (Shop von über 50 Schweizer Partner).

Soweit so gut, die Plattform muss natürlich ausprobiert werden. Doch von welchem Gegenstand kann ich mich trennen. Welche Kronjuwelen soll ich verhökern? Das Opfer war schnell gefunden: Ein oranges Buch mit den kreativen Titel „Steuerrecht“. Mit den 1064 Seiten hatte ich im Sommer 2005 eine innige Liebesbeziehung. Doch die Liebe nach Vermögenssteuer, Gewinnsteuer, Kapitalsteuer, Grundstückgewinnsteuer, Mehrwertsteuer und Co. ist in den letzten Jahren abgeflacht. Darum kann ich es psychisch verkraften, mich von diesem Buch zu trennen.

Kurz ein paar iPhone-Bilder vom Buch geschossen, Text eingegeben, Preis festgelegt und fertig war die Sache. Es hat wirklich keine 5 Minuten gedauert. Wow. Doch dann kam die Überraschung. Ich suchte vergebens auf der Seite nach Möglichkeiten, wie ich mein Inserat vergolden kann? Wo kann ich 50 Rappen bezahlen, damit das Inserat einen goldigen oder passend zum Buch orangen Rahmen bekommt und stärker auffällt? Wo kann ich eingeben, dass ich bereit bin, 1.50 CHF zu bezahlen, damit ich 44 Bilder vom Buch hochladen kann? Wo kann ich 1.10 CHF bezahlen, damit mein Buch bei der Suche prominenter platziert wird. Ich fand diese Möglichkeit nirgends.

Aus meiner Perspektive scheint das Geschäftsmodell kompliziert zu sein. Doch häufig sind die komplizierten Geschäftsmodelle auch die spannenden! Oder nicht?

Übrigens, das Buch über Steuerrecht kann unter folgendem Link gekauft werden: https://www.ricardolino.ch/de/bucher/sachbucher/zurich/steuerrecht-von-ernst-hohn-und-robert-waldburgen/332209/

Steuerrecht

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4 Antworten zu Ricardolino.ch: Ein spannendes Geschäftsmodell?

  1. 

    Geschickt gemacht. Ich vermute aber, Sie bleiben trotzdem auf dem alten Schinken sitzen. 🙂

  2. 
    Chriistoph Stadelmann 23. Juli 2013 um 10:28

    Es bietet eine Plattform für viele Vaganten, Nigeria Coneccion und anderes mehr. Beim Kauf und Verkauf. Denke, RIcardo ist sicherer.

  3. 

    Ich finds krass, wie intensiv ricardolino im Moment Werbung macht; habens die nötig? Ebenfalls interessant: Es findet schweizweit eine Konsolidierung bei den Kleinanzeigen-Portalen statt. Offenbar werden z.B. http://piazza.ch und http://preso.ch in andere Anbieter einverleibt.

  4. 

    Interessanter Beitrag zu Ricardolino bzw. Olx.ch was mich auch am Anfang sehr gestört hatte, war diese übertriebene Werbung auf 20min oder auf anderen Plattformen. Noch jetzt stört es ab und zu wenn die Werbung von olx im Internet rumgeistert.

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