„Jeder Rappen zählt“: Halbzeit beim „999-CHF-Experiment“

13. April 2013 — Hinterlasse einen Kommentar

Vor 13 Tagen ist mein 999-Franken-Experiment gestartet. Das Ziel des Experiments ist ganz einfach: Mein variables Monatsbudget wird für den Monat April 2013 auf 999 CHF reduziert bzw. pro Tag steht mir ein Budget von 33 Franken und 30 Rappen zur Verfügung. Mit diesem Geld muss ich sämtliche Ausgaben finanzieren, welche bei mir nicht unter Fixkosten budgetiert sind. D.h. mit diesen 999 CHF muss ich alles bezahlen, ausser meiner Wohnung, der Krankenkasse, Jahresabonnements, Steuern, regelmässige Rechnungen über 200 CHF und meinem monatlichen Sparbeitrag in die 3. Säule.

Mein Antrieb für dieses Experiment:

  • Als dipl. Wirtschaftspädagoge muss man manchmal eine Vorbildfunktion wahrnehmen und zeigen, dass langfristig die Ausgaben kleiner aus die Einnahmen sein müssen 😉
  • Als Studierender bin ich mit weniger Geld als den 999 CHF variablen Kosten ausgekommen und habe dabei sehr gut gelebt. Das müsste doch auch noch heute möglich sein
  • Die theoretischen und praktischen Erfahrungen mit „Sparen“ vom Arbeitsleben in meinen privaten Bereich transferieren
  • Durch das Experiment Transparenz über meine Ausgaben verschaffen und dadurch Einsparungspotenziale identifizieren

Der aktuelle Stand: 

  • Nach 13 Tagen sind bereits 522.25 CHF ausgegeben (Soll: 432.90 CHF). D.h. ich bin 89.35 CHF über Budget
  • Mein günstigster Tag: 02. April mit 13.60 CHF (3.10 CHF für Frühstück, 09.50 CHF für Mittagessen in der Kantine)
  • Mein teuerster Tag: 12. April mit 119.10 CHF (3.10 CHF für Frühstück, 19 CHF für Mittagessen in der Kantine, Nachtessen 55 CHF, und Bierrunde in einer Bar 34 CHF)
  • Wenn ich folglich so weiterlebe, dann wird mein Budget am 25. April 2013 aufgebraucht sein. Die letzten 5 Tage werden dementsprechend sicherlich hart

Meine Learnings: 

  • Im Detailhandel sind die Preisdifferenzen der verschieden Produktlinien enorm. Tipp: Migros-Budget-Produkte kaufen, Aktionsprodukte kaufen, kurz vor Ladenschluss Einkaufen gehen, auf Fleisch und Käse (leider zu teuer) komplett verzichten
  • Der Budgetposten „auswärtige Verpflegung“ ist bei mir sehr hoch. Vermutlich muss ich in den letzten 10 Tagen möglichst auf „auswärtige Verpflegung“ verzichten
  • Das Wochenendprogramm muss mit einem solchen Budget markant eingeschränkt werden. Fast alles, was Spass macht, kostet Geld, und sei es auch nur ein „Kinoeintritt“ oder ein „Kaffee“. Diese Einschränkung schmerzt mich am stärksten, da dadurch das soziale Leben erschwert wird
  • Auf den Luxus vom „Outsourcing Hemdenbügeln“ wurde bisher noch nicht verzichtet, ist jedoch ein markanter Budgetposten

 Ende April 2013 werdet ihr an dieser Stelle erfahren, ob ich das 999-CHF-Experiment erfolgreich überstanden habe. 

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