Ist Hansi Voigt der neue Roger Schawinski am Medienhimmel?

3. November 2013 — 1 Kommentar

Der Mikrokosmos „Digitale Medien“ ist in Bewegung. Fast täglich erfährt die Medienszene über ihre Branchennewsletter von personellen Änderungen. „Journalist A wechselt von Medienhaus RI zu Medienhaus TA“ oder „Verlagesleiter A wechselt von Medienunternehmen NZ zu Medienunternehmen SR“. In den letzten Wochen wiederholen sich fast täglich immer die gleichen Nachrichten: XY verlässt 20 Minuten / Tages-Anzeiger und wechselt zum Startup Watson von Hansi Voigt.

Dem Gründer von Fixxpunkt AG / Watson gelingt es, erfahrene und etablierte Journalisten für sein Risiko-Projekt zu gewinnen. Dieser Hype um ein neues Projekt und um eine spezifische Person erinnert mich an Roger Schawinski. Als der Radiopirat im November 1979 den Betrieb seines Radio 24 aufnahm und vom italienischen Pizzo Groppera mit dem damals stärksten UKW-Sender der Welt bis in den Raum Zürich sendete, entstand im Grossbraum Zürich eine eigentlich Volksbewegung mit Massendemonstrationen für sein Radio 24. 1994 und 1998 wiederholte er die Geschichte mit dem Start von TeleZüri und Tele24. Er konnte durch seine visionäre Art spannende Persönlichkeiten für seine innovativen Projekten gewinnen, welche heute noch grosse Namen im Business sind (Markus Gilli, Röbi Köller, Frank Baumann, Dani Wyler, Christian Heeb, Eva Wannemacher, Hugo Bigi etc.). Roger Schawinski hatte das Gespür für neue Talente. Er war meiner Ansicht nach ein Top-Recruiter und ein Top-Motivator. Und nun gelingt es Hansi Voigt, ein ausgezeichnetes Watson-Team aufzustellen. Ich kann da nur in Schawinskis Sprache sagen: „Findiguet.“

Laut meinem aktuellen Kenntnisstand (Stand 02.11.2013) sieht das zukünftige Watson-Team wie folgt aus:

TeamWatson2

Änderungen, Korrekturen und neue Namen dürfen mir gerne gemeldet werden.

Eine von mir erstellte Twitter-Liste der Watson-Mitarbeitenden findet man unter folgendem Link: https://twitter.com/SvenRuoss/lists/watson-mitarbeitende

Watson

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Eine Antwort zu Ist Hansi Voigt der neue Roger Schawinski am Medienhimmel?

  1. 

    Bei vielen Projekten war der Hype im voraus das Highlight. Sie konnten den hohen Erwartungen nicht Stand halten. Und umgekehrt hatten viele, welche still und leise in „der Garage“ entstanden sind, grossen Erfolg.

    Insofern bin ich sehr gespannt auf den Start und den Blick auf watson.ch sieben und siebzehn Monate danach.

    Das „ausgezeichnete Watson-Team“ dürfte ein paar Franken kosten. Der Aufbau einer für die Werbewirtschaft relevanten Nutzerbasis ebenfalls. Anstelle der Redaktorenportraits würde ich hier deshalb lieber den Businessplan sehen.

    Ich weiss, erfolgreiche Projekte hatten keinen und oft auch deshalb die Start- und Aufbauphase überlebt. Watson ist definitiv kein Garagenprojekt, auch wenn die Macher engagiert ihr Herzblut investieren. Es ist von Anfang an eine kommerzielle Kiste mit einem enormen Kostenblock und einem Investor mit hohen Erwartungen.

    Da Geld die Zeit, die es für den Erfolg braucht, nicht vollständig substituieren kann, wünsche ich den Watsons, dass vor allem auch davon genug zur Verfügung steht.

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