User Centered Design: Fail early, fail often, fail cheap, iterate!

1. Dezember 2013 — Hinterlasse einen Kommentar

Daniel Muther vom Migros-Genossenschafts-Bund hat uns am Freitagnachmittag im Rahmen des CAS Mobile Business in die Welt der User Experience eingeführt. Schon bald war klar: Gute Produkte entstehen nicht durch Zufall.

Die Frage nach der „guten Usability“ ist nicht einfach zu beantworten bzw. abhängig von verschiedenen Faktoren. Man muss den User, deren Bedürfnisse und deren Ziele kennen. Bevor die Entwicklung begonnen wird, muss ein Wissen vorhanden sein, für wen, für was und worauf etwas entwickelt wird. Die zentralen Aspekte für die Usability sind: Effektivität, Effizienz, Motivation, Fehlertoleranz und Erlernbarkeit. Die Gewichtung der einzelnen Aspekte variiert je nach Anwendung. Beispielsweise ist für einen Informationssucher, der eine App täglich nutzt, die Effizienz und die Effektivität zentral. Hingegen sind bei einem Online-Shopper die Aspekte „Erlernbarkeit“ und „Motivation“ bedeutender.

Grundlagen User Centered Design

Und wie erreicht man eine gute Usability? Es hilft, mit der User Centered Design Methodik zu arbeiten. Der iterative User Centered Design Kreislauf startet mit Interviews und Beobachtungen. You can learn a lot from just sitting and watchching. Da oft alle eine andere Vorstellung von den Benutzern haben, hilft die Visualisierung der Benutzer mit Personas. Anschliessend folgen Taskanalysen, zum Beispiel mit einer Customer Journey Map, und das Brainstorming und Ideation. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Prototypen (beispielsweise Papierprototypen, klickbare Prototypen) gebastelt und gleich getestet (Expert Reviews, Usability Testung). Beim Prototyping gilt: Fail early, fail often, fail cheap, iterate!

User Experience

Design für Mobile Usability

Aus der Gesichte der Verbreitung von Massenmedien haben wir gelernt: Jedes Medium ist anders. Radio ist nicht TV. Print ist nicht Web. Und Web ist nicht Mobile. Die partielle Aufmerksamkeit beim Mobile (ein Auge, ein Daumen) erfordert gezieltes Design. Die Dateneingaben auf Mobile ist meistens mühsam, aber auch der grösste Hebel für die Mobile Usability. 

User Experience

Die vier wichtigsten Design-Principles für Mobile Usability lauten wie folgt:

  • „Reduce to the Max“
  • „Touch First“ (Design muss Wurstfinger-tauglich sein)
  • „Content before Chrome“ (Minimale Navigation, maximaler Content)
  • „Use Device Capabilities“ (wie beispielsweise Standorterkennung, Multi-Touch-Sensoren, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Video- & Bild, Ambient Light, Audio, Nähe, NFC etc.)

User Experience

Lieber Daniel, vielen Dank für den spannenden und lehrreichen Unterricht. Und denkt dran: Think mobile and be prepared for the next big thing. 

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