5 Erkenntnisse zum ersten Schweizer Buzzfeed-Klon www.blickamabend.ch

15. Dezember 2013 — Hinterlasse einen Kommentar

Der Online-Auftritt von blickamabend.ch ist seit Donnerstag, 12. Dezember 2013, „on air“. Anbei meine 5 Erkenntnisse nach einem ersten Herumstöbern auf dem neuen Newsportal von Ringier – selbstverständlich in Listenform.

1. www.blickamabend.ch orientiert sich optisch stark am Vorbild www.buzzfeed.com

2. Gute Artikel in Listenform zu erstellen, ist schwierig und benötigt Zeit

Es scheint schwierig zu sein, wirklich gute Listicles zu erstellen. Nick Lüthi bringt es im Artikel  „Listen machen heute alle in der Medienwoche auf den Punkt: „Einen Narren gefressen hat die Redaktion (…) an den sogenannten Listicles, Artikel in Listenform. Verständlich, dass sie zum Start nahezu jedes mögliche und unmögliche Thema als kommentierte, vertikale Bildstrecke durchzudeklinieren versucht. Das gelingt machmal, oft wirkt es aber erzwungen bis bemüht, zumal viele der verwendeten Bilder hinlänglich bekannte Motive der Internet-Folklore sind. Diese in einen neuen, überraschenden Kontext zu stellen, ist anspruchsvolle, kreative Arbeit.“ 

3. Native Advertising stellt eine neue, spannende Werbeform dar

Momentan zeigen sich die Migros, Ford und Graubünden Ferien als Pioniere bezüglich Native Advertising in der Schweiz. Aus meiner Sicht steckt in Native Advertising viel Potential. Ich bin gespannt, welche weiteren Firmen den Mut aufbringen, uns mit kreativem Content Marketing zu überraschen.

4. Native Advertising sollte  immer „deklariert“ werden – auch beim blickamabend.ch 

Meiner Ansicht nach sollte Native Advertising immer als „Werbung“ deklariert werden. Meistens wird auf blickamabend.ch mit Promo, grauem Hintergrund und „Präsentiert von“ auf die neue Werbeform hingewiesen. Aber nur meistens. Teilweise wird auf die Native Advertising Artikel genau gleich hingewiesen wie auf normale Artikel. Zudem findet man in der App in den Native Advertising Artikeln selbst keine Hinweise auf den Sponsor. Aus meiner Sicht muss sowohl beim Teaser als auch bei dein einzelnen Native Advertising Artikeln jeweils darauf hingewiesen werden, dass es sich dabei um Werbung handelt. Und zwar immer. 

Native Advertising

5. Die Schweizer Medienszene braucht Mut und neue Ideen

Ich erachte BlickAmAbend.ch als einen soliden Versuch, etwas Neues zu wagen. Wer es nicht versucht, kann nicht scheitern, aber auch nicht gewinnen. Ich wünsche dem neuen Projekt von Ringier „Toi Toi Toi!“

Gerne schliesse ich mich auch den Worten von Simon Bärtschi in der Medienkolumne der SonntagsZeitung vom 08.12.2013 an: Die etablierten Schweizer Medien haben das Jahr verschlafen. Mutige Ideen? Innovationen? Lancierungen von neuen Medien? Fehlanzeige. Mehr Mut und neue Ideen brauchts im nächsten Jahr auch in der Schweiz.“ 

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