Upworthy: Gemäss Fastcompany das am schnellsten wachsende Medienunternehmen aller Zeiten

29. April 2014 — 1 Kommentar

Nach Buzzfeed, Circa, Quartz, Ozy Media, ViralNova, NowThis News und Huffington Post wird heute zum Abschluss Upworthy vorgestellt. Basierend auf der Analyse der vorgestellten acht internationalen Newsplattformen sowie der Analyse der Mobile-Traffic-Entwicklung bei Schweizer Newsplattformen werde ich an dieser Stelle am Sonntag, 05. Mai 2013, exklusiv meine fünf Erfolgsfaktoren für mobile Newsplattformen vorstellen. Zuerst nun anbei die kurze Vorstellung von Upworty:

At best, things online are usually either awesome or meaningful, but everything on Upworthy.com has a little of both. Sensational and substantial. Entertaining and enlightening. Shocking and significant.“ (Upworthy)

Allgemein

Fastcompany bezeichnet Upworthy im Sommer 2013 als das am schnellsten wachsende Medienunternehmen aller Zeiten. Erst im März 2012 ist die Nachrichtenseite Upworthy gestartet. Das Unternehmen wurde von Eli Pariser und Peter Koechley gegründet. Gemäss einer öffentlichen Twitter-Liste „We Are Upworthy“ beschäftigt das Unternehmen momentan 58 Personen, davon vermutlich viele als Teilzeitbeschäftigte.

Redaktionelles Konzept

Upworthy möchte nicht nur unterhalten, sondern auch anspruchsvolle gesellschaftliche Themen behandeln. Upworthy berschreibt ihr Konzept wie folgt: At best, things online are usually either awesome or meaningful, but everything on Upworthy.com has a little of both. Sensational and substantial. Entertaining and enlightening. Shocking and significant.“ Die Moral spielt bei Upworthy eine grosse Rolle. Der Dienst hat sich linksliberal positioniert. Im Gegensatz zu Buzzfeed werden keine eigenen Inhalte erstellt, sondern es werden lediglich im Internet gefundene Videos, Infografiken und dergleichen kuratiert.

Kommerzielles Konzept

Upworthy setzt bei der Kommerzialisierung nicht auf Displaywerbung. Ein Pfeiler des Geschäftsmodells sind „Ads We Like“. Dabei bezahlt der Werbekunde, dass er einen werblichen Inhalt (Beitrag, Video etc.) auf Upworthy stellen darf. Upworthy evaluiert, ob der Inhalt die Upworthy-Kriterien erfüllt. Bei einer Bejahung wird der Inhalt von Upworthy mit der Community geteilt. Der Werbepartner wird jeweils deutlich gekennzeichnet. So findet man beispielsweise ein von Skype bezahlter Werbespot über die Trennung einer Familie aus Uganda. Eine andere Ertragsquelle ist bei Upworthy „Sponsored Sections“. Mit dem Werbepartner werden die Themen für eine „Sponsored Section“ definiert. Ein Kurator von Upworthy kuratiert anschliessend spannende Geschichten innerhalb der definierten Grenzen. Dabei wird der Werbekunde jeweils auf jeder Seite deutlich gekennzeichnet. So wird beispielsweise die Serie „All 7 Billion“ über globale Gesundheit und Armut von der Bill & Melinda Gates Foundation präsentiert, mit Artikeln wie „The Diversity Of Cancer: A Sobering Map That Shows What Forms Strike Where“. Eine weitere Geldquelle ist die Verknüpfung der Leser über Anmeldeboxen mit sozialen und anderen Organisationen.

Upworthy

Vorstellung weiterer mobiler Newsplattformen: 

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Trackbacks und Pingbacks:

  1. Die fünf Erfolgsfaktoren von mobilen Newsplattformen: Boulevard, Reichweite auf Social Media, Viralität, Originalität und neue Werbeprodukte « Sven Ruoss - Mai 4, 2014

    […] (Buzzfeed, Circa, Ozy Media, Huffington Post, NowThis News, Quartz, ViralNova & Upworthy) konnten folgende fünf Erfolgsfaktoren für mobile Newsplattformen identifiziert werden: […]

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