Anbaggern, abfüllen und abschleppen … und dann den Wunschjob nicht bekommen

25. März 2015 — 1 Kommentar

Die heutigen Jugendlichen trinken viel weniger Alkohol, rauchen und kiffen weniger als früher. Doch was machen sie denn heute mit der vorigen Zeit? Genau! Sie surfen stundenlang im Internet herum und befinden sich täglich 2, 3 oder sogar 4 Stunden auf Social-Media-Plattformen. In der JoiZone Digital Sendung vom Mittwoch, 25. März 2015, darf ich auf dem Sofa bei Corsin von joiz Platz nehmen und Fragen rund um Social Media beantworten. Wie sind Social Media und das Berufsleben vereinbar? Wie hilfreich sind Plattformen wie Xing und Linkedin im Arbeitsleben? Bewerben wir uns künftig vielleicht nur noch über Social Media? Welche Informationen gebe ich im Netz über mich preis?

Facebook: Der Chef liest mit

Denn eines ist sicher: Die meisten Arbeitgeber informieren sich auch im Netz über die Bewerber. Unvorteilhafte Informationen und Bilder können sich negativ auf die Stellensuche auswirken? Die Bilder vom Saufgelage des Kandidaten geben meistens keine Pluspunkte im Rekrutierungsprozess. Aus diesem Grund erhält auch der sogenannte Social CV immer mehr Gewicht? Doch was finden die Arbeitgeber über mich heraus? Über den Social CV Check von Adecco habe ich den Test gemacht.

Zum Social CV von Adecco: https://blog.adecco.ch/jimjim/data/app/view/

Adecco Social CV Check

Adecco Social CV Check

Welche Informationen sind für die Öffentlichkeit bestimmt?

Mein Social CV Score ist 8 von 12. Immerhin. Ich bin gut unterwegs. Einige Informationen über mich sind explizit nicht öffentlich auf Facebook, wie beispielsweise mein Geburtsdatum. Andere Informationen wie Schulen und Arbeitgeber habe ich bewusst auf öffentlich geschaltet. Darum aus meiner Sicht alles in Ordnung.

Social CV Check

Social CV Score von Adecco

Partypics, Partypics und noch mehr Partypics

Bei den Bildern bin ich dann allerdings überrascht, wie viele Bilder von mir öffentlich einsehbar sind. Und darunter auch Fotos in Badehosen, in seltsamen Posen, in geschmacklosen Outfits, alkoholisiert und mit Vodka-Flaschen. Und diese Fotos sehen nicht nur meine 1084 Facebook-Freunde, sondern können von der ganzen Welt gesehen werden. Durch meine berufliche Tätigkeit in der Medien-Marketing-Branche verfolge ich persönlich eine eher lockere Haltung bezüglich privater Informationen. Trotzdem hat mich der Social CV Check von Adecco dazu veranlasst, einige Fotos von mir zu löschen bzw. den Tag auf mich zu entfernen.

Bildschirmfoto 2015-03-24 um 21.12.42

Nicht geeignete Bilder für Recruiter und Headhunter – aber momentan noch öffentlich einsehbar via Facebook

3 DON’Ts auf Facebook

Zusammengefasst deshalb folgende drei No-Gos für das öffentliche Facebook: 

  • Bilder: Es muss ja nicht die ganze Welt sehen, wie du Party bis in die frühen Morgenstunden feierst
  • Alkohol: Don’t drink and post! Auch SMSlen ist nicht immer die beste Idee im angeheiterten Zustand.
  • Meinungen: Von abfälligen Äusserungen über spezifische Personen / Gruppen sollte abgesehen werden.
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Eine Antwort zu Anbaggern, abfüllen und abschleppen … und dann den Wunschjob nicht bekommen

  1. 

    Ciao Sven
    Habe soeben selbst den Adecco-Test gemacht und war auch erstaunt, dass meine Fotos angeblich öffentlich sein sollen. Habe dann ein neues Profil auf Facebook eröffnet und einen „echten“ Check gemacht. Und siehe da, mit meinem Fake-Profil konnte ich die Fotos meines echten Profils nicht ansehen. Meine Fotos sind für „Nicht-Freunde“ bzw. für die Öffentlichkeit also nicht einsehbar – wie ich das bei Facebook auch eingestellt habe. Der Adecco-Check scheint also nicht zu funktionieren. Hast du den Fake-Profil-Test auch versucht? 😉
    LG
    Pierre

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