Teil 11: Aus 2×2 und 2×2 bauen wir das 2x2x2 Reifegradmodell der digitalen Transformation

25. Juni 2015 — 13 Kommentare

WARNUNG: Wer den heutigen Text zu Ende liest, ist entweder ein Hardcore-Fan der digitalen Transformation oder hat zu viel Zeit. Und wer den heutigen Text geschrieben hat, ist entweder ein Digital Transformation Junkie oder ein Digital Transformation Nerd. Am Freitag wird dann das Haus der digitalen Herausforderungen vorgestellt. 

Die beiden Modelle „Four Types of Digital Maturity“ und „Digital Transformation Assessment“ bedienen sich einer 2×2-Matrix. Damit können Unternehmen und Organisationen einfach in eine der vier Kategorien eingeteilt werden. Damit wird die komplexe Wirklichkeit der digitalen Transformation sehr vereinfacht und beschränkt abgebildet, was jedoch auch der Sinn und Zweck von Modellen ist. Beide Modelle müssen auf lediglich zwei Achsen (x- und y-Achse) bzw. zwei Dimensionen reduziert werden. Bei der Auswahl der Dimensionen unterscheiden sich die beiden Modelle.

Das Modell „Four Types of Digital Maturity“ wählt als x-Achse „Transformation Management Intensity“ und als y-Achse „Digital Intensity“, während sich das „Digital Transformation Assessment“ Modell für „Digital Operational Excellence“ als x-Achse und „Digital Customer Experience“ als y-Achse entscheidet.

Auch wenn die Dimensionen andere Namen aufweisen und andere Parameter darunter verstanden werden, sind deutlich Parallelen erkennbar. So sind beispielsweise unter der Dimension „Digital Intensity“ auch die Dimension „Digital Operational Excellence“ und teilweise die Dimension „Digital Customer Experience“ subsumiert. Das Modell „Four Types of Digital Maturity“ gewichtet die Thematik „Managementfähigkeiten für die digitale Transformation“ mit einer eigenen Achse sicherlich stärker. Hingegen legt das andere Modell „Digital Transformation Assessment“ den Schwerpunkt nebst der internen Perspektive mit dem digitalen Kundenerlebnis auch auf die externe Sicht.

Für beide Modelle lassen sich gute Argumente aufzählen, weshalb sie ihre Fokussierung vorgenommen haben. Optimalerweise liessen sich in einem neuen Modell die einzelnen Vorteile beider Modelle übernehmen und so sowohl die Kundenperspektive als auch die Führungsperspektive einzeln beleuchten. Dieses neue, verbesserte Modell hätte dann aber den grossen Nachteil, dass es mit mindestens einer neuen Dimension bedeutend komplexer wäre und für die Visualisierung die dritte Ebene (2×2×2-Würfel) hinzugezogen werden müsste.

2x2x2-Modell

12-teilige Serie zum Thema “Digitale Transformation”

Dieser Artikel ist ein Teil einer 12-teiligen Serie zum Thema “Digitale Transformation”. Die weiteren Teile findet man unter folgenden Links.

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