Archive für Digitale Transformation

In der aktuellen Ausgabe des deutschen Magazins «Medium – Magazin für Journalisten» hat Paulin Tillmann einen spannenden Artikel zu den «Innovationstreibern im Publishing» verfasst. Die Digitalisierung schafft nicht nur Disruption, sondern auch neue Rollen. Darunter: Innovationsmanager, die den Wandel und die Kreativität vorantreiben sollen. Der Fokus der Artikels liegt auf Deutschland. Doch wie machen es die Nachbarn in der Schweiz? Neben Michael Marti von Tamedia wurde ich in meiner Rolle als Head of Product und Development bei der Blick-Gruppe erwähnt.

Den kompletten Artikel findet ihr anbei oder hier als PDF-Link: Innovationstreiber

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Freitagabend, 4. Mai 2018, 20.50 Uhr, Pastaessen mit dem Sola-Team (14 Personen im Alter von ca. 25 bis 35 Jahre alt): Die Nervosität steigt. In 10 Minuten startet eine neue Runde «HQ Trivia». Die einen spielen das neue Live-App-Quiz bereits regelmässig, die anderen laden sich diese Quiz-App noch schnell herunter. Zusammen mit knapp 600’000 anderen Teilnehmer spielen wir auf etlichen Smartphones das moderierte Live-Game. Leider gehören wir nicht zu den über 700 smarten Gewinnern, welche die 12 Multiple-Choice-Fragen richtig beantwortet haben und sich die 5000 Dollar Preisgeld unter sich aufteilen können. Obschon wir nicht gewonnen haben, war der Spassfaktor riesig. Bei mir persönlich machte es plötzlich «Click» in meinem Hirn. Plötzlich wurde mir bewusst, weshalb diese Echtzeit-Gaming-App so erfolgreich ist.

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Natürlich kann man beim «HQ Trivia» Case wiederum einige bekannte Erfolgsfaktoren herauslesen. Momentan steht das Nutzerwachstum im Vordergrund, die Monetarisierung ist aktuell noch nicht im Fokus. Sie haben mit dem Dazuverdienen der «Extra Lives» durch Einladungen an Freunde einen viralen Mechanismus eingebaut. Das Community Building wird aktiv gefördert. Leute kommen zusammen, um gemeinsam ihre Chancen auf die richtige Antwort zu erhöhen. Doch für mich ist mit Abstand der wichtigste Faktor, dass dieses Game lediglich zu fixen Zeiten live stattfindet.

Gemeinsame Live-Erlebnise zu fixen Zeiten – Der Gegentrend im digitalen Zeitalter

Durch den Boom von «HQ Trivia» bin ich nochmals in meiner These bestätigt worden, dass wir Menschen auch im digitalen Zeitalter gemeinsame Live-Erlebnisse brauchen. Diese Live-Erlebnisse finden zu fixen Tageszeiten statt – und nun vermehrt auf dem Smartphone und immer weniger auf dem TV.  Im digitalen Zeitalter, in welchem jeder seine Netflix-Filme schaut, wann er will, seine personalisierte Musik auf Spotify hört und sich sein massgeschneidertes Internet-Menu zusammengestellt hat, sehnen wir uns immer noch nach gemeinsamen Live-Erlebnissen. Im Sport ist dies auch heute noch ein Fussball-WM-Finale. Im TV ist dies vielleicht noch eine Bachelor-Finalsendung. Auch auf den digitalen Kanälen wollen wir nun vermehrt Tagesfixpunkte. Durch die Digitalisierung ist unser Medienkonsum sehr individuell geworden. Jedes Smartphone ist mit den entsprechenden heruntergeladen Apps so einzigartig, dass vermutlich kein anderer Mensch die genau gleichen Apps auf seinem Smartphone hat. Und jeder dieser Apps können wir dann auch wann immer wir wollen – 24×7 – nutzen. Nicht so die «HQ Trivia» App. Während 23 Stunden 30 Minuten ist diese App komplett wertlos. Zweimal pro Tag findet jeweils eine 10 bis 15 Minuten lange Live-Sendung statt. Und wir schalten dazu. Man will dabei sein. Man spricht darüber. Man hat ein gemeinsames Erlebnis. Nur dann. Ohne On-Demand. Ohne Personalisierung. Denn wir wissen alle: »Happiness is only real when shared.»

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Weitere spannende Artikel zu «HQ Trivia»:
The Magic of HQ Trivia
– HQ Trivia is my new obsession

Der neue Global Digital Report 2018 von We Are Social und Hootsuite zeigt, dass heutzutage mehr als 4 Milliarden Menschen das Internet nutzen. In der Schweiz liegt die Internetpenetration bei 89%.

Anbei findet ihr die 13 wichtigsten Charts zur Schweiz.

1. Übersicht Schweiz

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2. Wachstumsraten

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3. Nutzung nach Devices

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4. Prozentualer Anteil Webtraffic nach Device

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5. Wöchentliche  Online-Aktivitäten

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6. Häufigkeit Konsum von Online-Videos

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7. Arten des Fernsehkonsums

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8. Soziodemografische Verteilung der Schweizer Facebook-User

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9. Durchschnittliche Reichweite von Facebook-Posts

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10. Durchschnittliche Engagement-Rate von Facebook-Posts

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11. Smartphone Aktivitäten

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12. E-Commerce Umsatz nach Kategorien

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13. E-Commerce Wachstumsraten in der Schweiz

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Die komplette Studie kann bei https://digitalreport.wearesocial.com/ heruntergeladen werden.

Globale Übersicht: 2018 Digital Yeahrbook (260 Slides)

Digital in 2018 in Western Europe (inkl. Switzerland, 284 Slides)

Vor über drei Jahren habe ich im Rahmen einer Masterthesis die Studie «Digital Switzerland» ins Leben gerufen und den Begriff «Digitale Dinsosaurier» erfunden. Heute wurden die Ergebnisse der zum dritten Mal durchgeführte Studie präsentiert. Doch leider gibt es auch heute noch in der Schweiz viel zu viele «Digitale Dinosaurier». Den Schweizer KMU fehlt es immer noch an digitalem Fachwissen. 

Die Studie «Digital Switzerland» von der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und localsearch (Swisscom Directories AG) zeigt, dass Schweizer KMU digitalen Nachholbedarf haben: 87% der Befragten sind als Digitale Dinosaurier einzustufen. Fehlende finanzielle Mittel, technische Ausstattung und Fachwissen sind für Mikrounternehmen dabei die grössten Herausforderungen.

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Die zum dritten Mal durchgeführte KMU-Studie «Digital Switzerland» untersucht Ziele und Herausforderungen der digitalen Transformation für Schweizer Unternehmen und kommt zum Ergebnis, dass eine Mehrheit von 87% der Befragten als digitale Dinosaurier einzustufen sind. Die sogenannten digitalen Dinosaurier sind überproportional bei Mikrounternehmen (1–9 Mitarbeitende) vertreten. «Die Studie zeigt, dass viel Potenzial ungenutzt bleibt, aber gleichzeitig eben auch ein Ressourcenproblem besteht, um die digitale Transformation voranzutreiben», sagt Manuel Nappo, Leiter des Institute for Digital Business der HWZ, das die Studie verantwortet. Stefano Santinelli, CEO von localsearch überraschen die Studienergebnisse nicht: «Mit 40 Jahren Erfahrung kennt localsearch die KMUs in der Schweiz genau. Gerade Mikrounternehmen haben oft weder die Zeit noch das Know-how, um sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Dabei drohen viele den Anschluss zu verlieren, denn: Wer heute online nicht präsent ist, wird schlicht nicht mehr wahrgenommen und die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt.»

Fehlende Ressourcen sind zentrale Herausforderung

Generelle Herausforderungen im Zuge der digitalen Transformation sind fehlende finanzielle Mittel, ungenügende technologische Ausstattung und Mangel an Fachwissen. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden zählen neben fehlendem Fachwissen, eine nicht vorhandene Veränderungskultur und unklare Verantwortlichkeiten zu den grössten Herausforderungen.

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Ziel Kundenbindung und Kostenreduktion

Als wichtigste Ziele der digitalen Transformation werden Kundenbindung, Kostenreduktion und erhöhte Reichweite für die Neukundenakquise angegeben. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden spielt zudem das verbesserte Kundenerlebnis eine zentrale Rolle.

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Potenzial nicht ausgeschöpft

Für die künftige Entwicklung der Unternehmen wird Digital Security von den Befragten am wichtigsten eingestuft, gefolgt von Social Media und digitalem Marketing. Nach Kenntnissen gefragt, geben die Umfrageteilnehmer an, dass sie sich vor allem mit Social Media, Wearables und E-Commerce auskennen.

Im Unternehmensalltag werden die digitalen Möglichkeiten aber noch kaum ausgeschöpft: so ist es bei 77% der Befragten Unternehmen mit terminierbaren Leistungen – wie Coiffeurebetrieben oder Physiotherapeuten – heute nicht möglich, online einen Termin zu buchen. 60% verfügen entsprechend auch nicht über eine Softwarelösung, um die Termine zu verwalten. Gerade die Mikrounternehmen tun sich schwer mit dem Online-Marketing: Nur etwa ein Drittel der Befragten kontaktiert die Kundinnen und Kunden online mit personalisierten Angeboten und gerade mal 11% setzen ein digitales Treuesystem ein. Im Bereich Social Media und Bewertungen sind ebenfalls noch Defizite vorhanden. 74% der Umfrageteilnehmer verfügen über keinen Mechanismus oder Ablauf, der sie über Online-Bewertungen informiert und lediglich 34% reagieren aktiv auf Bewertungen und Erfahrungsberichte im Internet. 78% verzichten daher auch darauf, Kundinnen und Kunden aktiv dazu aufzufordern, das Unternehmen, die Produkte oder die Dienstleistung online zu bewerten.

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Zur Studie

Digital Switzerland wurde vom Institute for Digital Business der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und localsearch durchgeführt. Die Studie befasst sich mit der digitalen Transformation, deren aktuellem Stellenwert sowie Chancen und Gefahren für Schweizer Unternehmen. 1’294 Unternehmen haben an der Online-Befragung teilgenommen. Erhoben wurde von Oktober bis November 2017.

Weitere Informationen gibt es unter www.digital-switzerland.ch. Das Abstract der Studie finden Sie hier.

Bereits zum 9. Mal untersuchte Y&R Group Switzerland das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Mittels repräsentativer Onlineumfrage wurden 2’000 Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt. Die komplette Präsentation findet man unter http://www.media-use-index.ch/ bzw. die wichtigsten zehn Slides anbei.

Tageszeitungen sind in der Schweiz out

Bezahlte Tageszeitungen bilden mittlerweile das Schlusslicht bei den fallweise genutzten Medien. Die Internet-Nutzung per Smartphone liegt erstmals gleichauf mit der Internet-Nutzung per Computer.

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Das Smartphone ist unsere Fernbedienung des Lebens

Auf Schokolade kann man verzichten, auf das eigene Auto, auf den Fernseher und auch auf Sex. Nicht aber aufs Smartphone. 56% der Digital Natives würden eher auf ein eigenes Auto als auf ein eigenes Smartphone verzichten. Beim Fernseher sind es sogar 83% der Digital Natives, welche eher auf einen Fernseher als auf ein Smartphone verzichten würden.

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Männer telefonieren häufiger per Smartphone als Frauen

Frauen hingegen senden mehr Textnachrichten und nutzen das Smartphone intensiver zum Fotografieren als Männer.

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Social-Media-Apps dominieren bei den Lieblingsapps

Bei den Digital Natives sind alle 5 Lieblingsapps auf dem Smartphone Social-Media-Apps. Facebook dominiert das Smartphone. Zum Konzern gehören neben Facebook auch WhatsApp und Instagram, welche insgesamt die Top 3 der beliebtesten Apps bilden. Dahinter folgt als einzige klassische Medienmarke die 20 Minuten App.

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Digitalmarken dominieren

Die einzige nicht-digitale Marke ist SRF 1, welche es bei den Silver Surfers noch auf den 5. Platz geschafft hat. Ansonsten gehören internationalen Digitalmarken die Spitzenplätze.

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News-Plattformen kämpfen um die Bedeutung ihrer «Titelseite»

Bei allen Generationen sinkt der Anteil derjenigen Personen, die direkt über die Frontseite der News-Plattformen auf Nachrichten stossen. Immer mehr Personen erfahren online zuerst per Social Media oder per Push-Benachrichtung von relevanten News. Bei den Digital Natives sind diese beiden Newskanäle zusammen mit 54% erstmals wichtiger als die Online-Newsportale (46%).

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Instagram ist den Digital Natives erstmals wichtiger als Facebook

Für Digital Natives ist Instagram zum ersten Mal wichtiger als Facebook. Auch Snapchat hat in dieser Altersgruppe gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich an Bedeutung gewonnen. 58% der Digital Natives nutzen Snapchat fallweise. Bei den 14-19-Jährigen sind es sogar 83%.

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Influencer sind die neuen VIPs

59 Prozent der Social-Media-Nutzer folgen virtuell mindestens einem Influencer. Bei den Digital Natives stehen mit 49% auch die neuen Social-Media-Sternchen hoch im Kurs.

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Nur Fernsehen können Männer viel besser als Frauen

Mobile Endgeräte sind unsere treuen Begleiter während dem TV-Konsum. Weibliche TV-Nutzer erledigen häufiger noch eine zweite Tätigkeit neben dem Fernsehen, am liebsten mit dem Smarphone im Internet surfen für Haushaltstätigkeiten.

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Das Zuhause wird digital

Immer mehr digitale Technologien finden den Einzug in die Schweizer Haushalte. Männer nutzen digitale Technologien wie Smartwatches, Wearables, Virtual Reality Brillen und Smart Home Devices deutlich mehr als Frauen

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Die komplette Studie kann unter http://www.media-use-index.ch/ heruntergeladen werden.

Als die Anfrage bei mir reinkam, wusste ich es sofort: Da mache ich mit. Die Chance, einen Fachartikel über die digitale Transformation in der Immobilienbranche für ein Immobilienmarketing-Buch zu schreiben, will ich nutzen. Es gab drei Gründe dafür.

  1. Digitale Transformation ist mein Lieblingsthema.
  2. Marketing habe ich studiert. Ich bin ein Marketier.
  3. Von Immobilien habe ich keine Ahnung. Aber schöne Bauten gefallen mir.

Herausgekommen ist das wunderschöne Buch «Hausmarke – Wege des Immoblienmarketings» mit dem Artikel «Die Immobilienbranche und die digitale Transformation» von mir. Ich kann das Buch allen Architekturinteressierten nur empfehlen.

Das Buch kann u.a. unter folgendem Link bestellt werden:
Buch «Hausmarke – Weg des Immobilienmarketings» bestellen

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Es vergeht praktisch kein Tag, an dem in Schweizer Unternehmen nicht die Buzzwords «Digitale Transformation» und «Disruption» fallen. Die Schweizer Wirtschaft steht vor grossen Herausforderungen. Es gilt die digitale Reise zu starten und die Geschäftsmodelle an das digitale Zeitalter anzupassen. Mit Blick aufs Silicon Valley fällt auf, dass viele grosse Unternehmen versuchen, sogenannte Plattformen zu kreieren. Doch haben Schweizer Plattformen überhaupt eine Chance?

Wenn wir eine Pizza nach Hause bestellen möchten, gehen wir zu foodarena.ch. Einen kurzen Citytrip nach Berlin buchen wir über ebookers.ch und airbnb. Immer öfter bringt uns ein Uber-Chauffeur nach Hause. Auf tutti.ch finden wir innert kürzester Zeit einen Käufer für das nicht mehr benötigte Sofa. Die Apps auf dem Smartphone laden wir aus dem App-Store herunter. Unsere Einkäufe erledigen wir regelmässig über siroop.ch. Auf renovero.ch finden wir einen passenden Maler, welcher uns die Wohnung neu streicht.

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Die Gemeinsamkeit dieser aufgezählten Unternehmen ist: jeder dieser Dienstleister verfolgt strikt den Plattform-Gedanken. Diese digitalen Angreifer erobern durch exzellente digitale Experience die Beziehung zu uns Kunden und werden dadurch zu Gatekeeper. Sie designen Dienste, die sich in unseren Alltag integrieren. Sie rauben den traditionellen Unternehmen das Interface und im Endeffekt die Beziehung zum Kunden. Der Zugang zu den Nutzern wird von ihnen verkauft bzw. versteigert. Für uns User verringern sich die Transaktionskosten. Für die Unternehmen werden zwar die Vertriebskosten reduziert, gleichzeitig aber auch ihre Margen, da die Plattformen meistens eine Provision für ihre Dienstleistungen verrechnen. Egal, ob es sich um soziale Kommunikationsplattformen, digitale Marktplätze, Vermittlungsplattformen oder Crowdworking-Plattformen handelt, alle Plattformen ermöglichen durch digitale Technologien einen friktionslosen Zugang von Produzenten und Konsumenten.

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Die GAFA-Unternehmen sind die vier führenden Plattformen weltweit. Diese vier Buchstaben stehen für die US-Konzerne Google, Apple, Facebook und Amazon. Die GAFA-Unternehmen gehören nach der Marktkapitalisierung zu den teuersten Unternehmen und gleichzeitig wertvollsten Marken der Welt. Der Wettbewerb unter den Plattformen ist intensiv. Obschon die Eintrittshürden für neue Anbieter niedrig sind, handelt es sich bei Plattformmärkten meistens um Oligopole. Es gilt wie so häufig in der digitalen Welt: «The winner takes it all!» Die Machtpositionen und Gewinne der dominanten Player sind gewaltig.

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Viele Unternehmen, welche in den Plattformkrieg gezogen sind, werden, nachdem sie viel Geld verbrannt haben, scheitern. Die aktuelle Marketingpenetration von Siroop in der Schweiz ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Plattformkrieg in vollem Gang ist. Doch, wird sich Siroop langfristig als der Schweizer Online-Marktplatz in der Schweiz etablieren können? Werden sich hierzulande Nischen-Plattformen langfristig gegen die grossen US-Konzerne wie beispielsweise die GAFA-Unternehmen behaupten? Es bleibt zu hoffen, dass die Schweiz in der digitalen Plattformökonomie eine aktive Rolle findet. Schwierig wird es auf jeden Fall. Sehr schwierig.

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Einen kompletten Artikel findet man in der aktuellen Werbewoche: werw_20170602_0_0_22 oder www.werbewoche.ch

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Ich habe mal wieder in die Tasten gehauen und meine zweite Kolumne für die Werbewoche verfasst. Als Thema habe ich «10 Jahre Smartphone» genommen. Das Smartphone hat sich in dieser Zeit als Fernbedienung unseres Lebens etabliert. Weltweit gibt es mehr Mobiltelefone als Zahnbürsten. Doch die Geschäftswelt lässt sich immer noch von der alten Desktop-Welt übertölpeln.

Die Kolumne kann als PDF unter folgendem Link heruntergeladen werden: 2017_4_kolumne-werbewoche

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Ich bin auch ein Kolumnist. Per sofort gibt es monatlich in der Werbewoche, dem Branchenmagazin für Marketing, Kommunikation und Medien, eine Kolumne von mir über digitale Themen.

Die erste Kolumne mit dem Titel «Liebe C-Levels, sucht euch einen 20-jährigen Mentor, welcher Snapchat versteht» gibt es bereits in der aktuellen Ausgabe der Werbewoche zu lesen.

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Das PDF der Kolumne zum Download gibt es hier: 2017-2_kolumne_werbewoche

Wiederum hat «We are Social» und «Hootsuite» auf unzähligen Slides  weltweit die wichtigsten Facts über Internet, Mobile, Social und Video zusammengetragen.

Anbei die 7 wichtigsten Slides für den Schweizer Markt.

1. In der Schweiz hat es mit 10.8 Mio. deutlich mehr Mobile Subscriptions als Menschen (8.4 Mio.)

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2. Schon fast jeder 2. Erwachsene in der Schweiz nutzt ein Tablet – Wearables werden von 6% genutzt

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3. Der Schweizer geht täglich ins Internet

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4. Über 40% des Internettraffics in der Schweiz kommt von mobilen Endgeräten (Smartphone und Tablet)

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5. Für Social Media und Musikhören ist das Smartphone der präferierte Kanal

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6. Jeder 4. in der Schweiz schaut täglich Online Videos

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7. Zeitversetztes und On-Demand-Fernsehen sind weiterhin im Aufschwung in der Schweiz

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Die globale Übersichtspräsentation findest du untenstehend: