Archive für Marketing

Zur Abwechslung habe ich mal wieder extern gebloggt, und zwar für die Fachstelle Social Media der HWZ. Aus dem Unterricht des CAS Mobile Business zum Thema „Mobile Big Data“ mit Marcel Blatter berichte ichDen kompletten Blogbeitrag findet ihr unter http://fachstellesocialmedia.ch/big-data-das-wort-der-stunde/Und selbstverständlich findet ihr anbei einen Auszug meines Blogbeitrags.

Richard P. Feynman: Knowing the name of something does not mean to know something…“

Schon bei der ersten Fragen des Dozenten, was denn überhaupt Daten seien, mussten wir Studierende erkennen, dass „Big Data“ eine hochkomplexe Angelegenheit ist. Denn Daten sind die Antwort auf einen Messwert. Und alle Messwerte sind „biased“. Und von „biased“ Messwerte werden „biased“ Erkenntnisse abgeleitet.

Weiter ging es mit der Frage, was denn genau unter „Big Data“ zu verstehen ist? Wir diskutierten um die Stichworte „grosse Mengen“ „hohe Geschwindigkeit“ und „Vielfalt“.

Eine gelungene Definition findet man bei Gartner (2012), welcher „Big Data“ wie folgt definiert: „Big data is high volume, high velocity, and/or high variety information assets that require new forms of processing to enable enhanced decision making, insight discovery and process optimization.“

In der Diskussion haben wir gelernt, dass mehr Daten nicht mehr Information bedeutet und dass die Geschwindigkeit selten eine grosse Herausforderung darstellt. Kurzum: „Data-Variety is the path to knowledge generation wihtin a data driven ecoystem.“

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Nachdem die Begriffe definiert waren und wir in die Komplexität der Thematik eingetaucht waren, überlegten wir uns, welche Fähigkeiten denn ein Daten-Wissenschaftler mit sich bringen sollte.  Uns wurde bewusst, dass „Data Science“ eine interdisziplinäre Wissenschaft ist, welche nur in einem Team erfolgreich betrieben werden kann. Es braucht ein Team mit unterschiedlichen Skills:  Hacking/TechAnalytics/Math/Stats & Strategic/Communicator. Die grösste Herausforderung ist dabei, dass alle eine gemeinsame Sprache sprechen.

Nach den Ausführung von Marcel Blattner zum „Yule-Simpson Effect“, „Kaggle competition“ und  zum „Empfehlungssystem von Amazon“ musste ich erkennen, dass ich die gemeinsame Sprache der Datenwissenschaftler leider nicht verstehe und somit kein wertvolles Teammitglied werden kann.

Und zum Schluss des spannenden Freitagnachmittags konnten wir alle demütig das Statement von Marcel Blattner bejahen:

„We are not even close to have an idea what it really means to pair Big Data and Mobile“.

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Den kompletten Blogbeitrag findet ihr unter http://fachstellesocialmedia.ch/big-data-das-wort-der-stunde/

 „Beim spannendsten Medienprojekt 2014 will ich dabei sein!“

Viele Medienunternehmen antworten mit Effizienzprogrammen auf die Herausforderungen durch Technologie und verändertes Nutzungsverhalten. Das Startup watson hingegen investiert konsequent in die Zukunft des Journalismus. Meinem ehemaligen Arbeitgeber walkerproject ag habe ich ein fünf Fragen zu meiner neuen beruflichen Herausforderung beantwortet. Das kurze Interview findet man hier: www.walkerproject.com.

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Die neue Facebook-App „Paper“ ist da. Und T3N erklärt dir, wie du die neue Facebook-App „Paper“ aus der Schweiz bereits herunterladen kannst: http://t3n.de/news/facebook-20-paper-so-kriegt-ihr-es-526408/

Nach erstem Herumturnen muss ich sagen: Gefällt mir. 

watson watson watson watson

watson hat heute Abend seinen LIVE-Betrieb aufgenommen. Nach monatelangen Vorarbeiten präsentieren die Watsons das neue Newsportal. Anbei acht persönliche Antworten auf acht Fragen, welche mir immer wieder gestellt werden.

1. Was ist watson überhaupt?

watson ist das neue und frische Newsportal für die Schweiz. Es handelt sich um ein reines Internetangebot, dass sowohl am Computer als auch mobile über den Browser des Smartphones genutzt werden kann (eine eigene App folgt in wenigen Tagen). An sieben Tagen die Woche rund um die Uhr findest Du auf watson jederzeit aktuelle Informationen. Aktualität, Originalität, Eigenleistung und Transparenz sind für die Watsons das Mass aller Inhalte.

2. Wer wen ist das Newsportal watson gemacht?

Bei watson findet man sowohl rasche Informationsbrocken als auch Hintergründe zum aktuellen Geschehen. Kurzum: Bei watson erfährt man, wo der Frosch die Locken hat.

3. Welche Inhalt findet man auf watson konkret?

Neben Top-News gibt es natürlich viele Interviews, Reportagen und fundierte Berichte. Immer mal wieder findet man auch sogenannte Snowfalls. Das sind aufwändige Hintergrundberichte mit Infografiken, Videos, Bildern und interaktiven Elementen. Daneben findet man auch lustige animierte Gifs. Obendrein gibt es unterhaltsame, unverblümte und knackige Beiträge von prominenten Bloggern.

4. Ist watson perfekt?

Nein. watson steckt noch in den Kinderschuhen (watson Beta). Die Watsons machen täglich sehr viele Fehler. Wir versuchen jedoch, täglich uns zu verbessern. Gib uns Feedback, was wir besser machen können. Wir setzen alles daran, immer besser zu werden. Deshalb: Sei nachsichtig mit uns, wir sind noch sehr jung.

5. Hat es im Newsmarkt Platz für watson?

Ja. Aber watson steht ein schwerer Kampf gegen viele Goliaths bevor, welche alle einen ausgezeichneten Job erledigen. Es wird unglaublich schwierig, unsere Ziele zu erreichen. Aber wir versuchen es wenigstens. Und wer weiss, mit einer Unterstützung könnte es klappen.

6. Was kann ich tun, um watson zu fördern?

Wir brauchen deine Steilpässe. Du kannst uns jederzeit über das Input-Formular Links, Bilder oder Infos zuschicken. Vielleicht gibst du den Ausschlag für die nächste grosse Top-Story. Natürlich kannst du auch kommentieren und Bilder posten. Wenn du interessante Artikel auf watson findest, freuen wir uns, wenn du ihn über Social Media mit deinen Freunden teilst. Am besten likest du unsere Social Media Kanäle:

Wir brauchen deine Unterstützung.

7. Wieso machst du eigentlich so viel Werbung für watson?

Weil auch ich das watson-Abenteuer wage und per 01.02.2014 als Leiter Unternehmensentwicklung bei watson starte.

8. Wo finde ich mehr Informationen zu watson?

Weitere Informationen zu watson findet man unter www.watson.ch/corporate und www.watson.ch/sales. Ich freue mich auf deinen Besuch auf www.watson.ch

www.watson.ch

ViralNova.com kam aus dem Nichts. Im Mai 2013 startete Scott DeLong mit der Seite, welche aus emotionalen Beiträgen in Form von Bildersammlungen besteht. Der virale Faktor spielt eine zentrale Rolle bei den Geschichten. Die Beiträge sind im Stil von BuzzFeed und Upworthy. Im Mai 2013 war es laut Alexa.com die 443’652 beliebteste Website auf der Welt und heute platziert sich die Seite bereits auf Rang 531 der grössten Plattformen weltweit. Da kann man nur sagen: Wow, was für eine Erfolgsgeschichte.

Ein paar Fakten zu ViralNova.com:

  • Mehr als 100 Millionen Visits sowohl im November als auch im Dezember 2013
  • Über 909’000 Facebook-Likes (Stand 15. Januar 2014)
  • 3 Mitarbeitende (davon 2 Freelancer)
  • 100% der Einkünfte sind von Google Adsense. Mit einem Direktverkauf der Werbung könnten die Einkünfte markant erhöht werden

Gemäss einem Artikel von Business Insider steht nun ViralNova.com zum Verkauf. Zum Grund des Verkaufs sagt Scott DeLong:

Es ist ein bisschen zu viel für mich allein. Ich möchte keine Büroräumlichkeiten mieten und Mitarbeiter anstellen“

Da können wir also gespannt sein, welches Medienunternehmen sich dieses Start-up unter den Nagel reisst und zu welchem Preis.

Viral Nova

Mehr Berichte über ViralNova.com:

EXCLUSIVE: One-Man Juggernaut Viral Nova Is Up For Sale

A BuzzFeed in a Box: The Person Behind ViralNova

One Guy Figures Out How To Make Millions In 8 Months

Viral Nova

Auf „Our Mobile Planet von Google“ findet man Antworten auf Fragen zur Smartphone-Verbreitung und -Nutzung in 48 Ländern (darunter auch die Schweiz). Mann kann sowohl selbstständige Charts zum Thema „Mobile“ basierend auf dem Datenmaterial zeichnen als auch findet man das Datenmaterial pro Land als Excel sowie visualisiert als PDF-Präsentation.

Anbei 8 Facts aus der Präsentation „Unser mobiler Planet: Schweiz“ vom Mai 2013:

1. Smartphones sind für immer mehr Nutzer wichtiger als der Fernseher

2. Smartphone-Nutzer sehen sich häufig Videos an

3. Mobile-User sind auch social und beteiligen sich häufig an sozialen Netzwerken

4. Smartphones werden oft gleichzeitig mit anderen Medien genutzt

5. Die Suche nach lokalen Informationen spielt eine grosse Rolle

6. Mit dem Smartphone durchgeführte Recherchen führen zu kanalübergreifenden Einkäufen

7. Beim Mobile Commerce lassen sich einige Herausforderungen identifizieren

8. Mobile Advertising wird wahrgenommen

Quelle: http://services.google.com/fh/files/misc/omp-2013-ch-local-de.pdf

Die Schweiz verfügt über die weltweit höchste iPhone-Dichte. Die mobile Nutzung über Smartphones hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Auch für Werbetreibende wird das mobile Internet immer wichtiger und gewinnt aufgrund der steigenden Reichweite und der intensiver Nutzung immer mehr an Relevanz. Doch wo bleiben die Werbeausgaben für den mobilen Kanal? Die Schere zwischen Mediennutzung und Werbeausgaben klafft nirgends so weit auseinander wie bei dem mobilen Devices.

Die Fachgruppe Mobile von IAB Switzerland (ich bin selbst Mitglied in dieser Fachgruppe) hat nun zum zweiten Mal ein „Mobile Kompendium 2013“ herausgegeben mit vielen Insights zum boomenden Mobile-Markt. Ich erlaube mir ein paar Wissensbrocken aus diesem Kompendium zu stehlen.

Mobile Advertising

Die wichtigsten Formen mobiler Werbung

  • Mobile Display: Auf mobilen Websites oder innerhalb einer App mit statischen oder Rich-Media-Werbeformaten
  • Branded Applications: Eigene Unternehmens-App mit unterschiedlichsten Zielen/Zwecken
  • Videowerbung: Stark wachsend Aktivität auf Mobile, in welcher man Pre-Roll oder In-Stream Werbung schalten kann
  • Audiowerbung: Mobile Music Apps finanziert über Radio-ähnliche Werbung
  • Mobile Aktivierung: Dank dem Einsatz von Mobile können Konsumenten traditioneller Medien (zum Beispiel TV oder Print) in die Kampagne einbezogen werden
  • Location Based-Werbung: Nutzung einer Technologie, um den Standort der Konsumenten zu bestimmen und damit einer Kampagne oder Aktivität mehr Relevanz zu geben

Mobile Werbeformen

Die wichtigsten Werbeformate

Eine hilfreiche Übersicht über mobile Werbeformate findet man bei Adello unter folgendem Link: http://www.adello.ch/mobile-advertising/smartphone-tablet-werbemittel/

  • Mobile Banner: Standardwerbeform im mobilen Angebot. Es gibt unterschiedliche Werbemittelgrössen, welche die verschiedenen Bildschirmauflösungen von Smartphones unterstützten
  • Mobile Interstitial Ad: Grossflächiges Werbeformat, welches angezeigt wird, wenn eine Site oder eine App neu geladen wird.
  • Mobile Expandable Ad: Dieses Format vergrössert sich durch Antippen oder such Klicken und Ziehen (Click-and-Drag) und bietet dadurch eine grössere Werbefläche und mehr Raum für Kreativität
  • Mobile Layer Ad: Mittels Rich Media/HTML5 sind interaktive Elemente wie Videos, Musik, Formulare sowie Verlinkungen auf Produkte und Social Media Sites möglich

Daneben gibt es etliche weitere Werbeformate wie Toaster Ad, Sticky Ad, Travelling Ad, Video Ad etc. 

Ayax Mobile Layer Ad

Targeting

Mittels Targeting kann eine maximale Relevanz in Bezug auf die Werbeschaltung sichergestellt werden. Entsprechend wird ein Werbemittel nur dann eingeblendet, wenn die definierten Kriterien erfüllt sind. Im Vordergrund stehen Kriterien, die eine Zielgruppe zusätzlich eingrenzen und die Werbewirkung erhöhen. Die häufigsten Targeting-Formen sind in der Abbildung dargestellt.

Targeting

Wer mehr über den boomenden Mobile-Markt erfahren möchte, kann ich die Lektüre des kompletten „Mobile Kompendium 2013“ empfehlen.

Quelle: IAB Switzerland Mobile Kompendium 2013

Daniel Muther vom Migros-Genossenschafts-Bund hat uns am Freitagnachmittag im Rahmen des CAS Mobile Business in die Welt der User Experience eingeführt. Schon bald war klar: Gute Produkte entstehen nicht durch Zufall.

Die Frage nach der „guten Usability“ ist nicht einfach zu beantworten bzw. abhängig von verschiedenen Faktoren. Man muss den User, deren Bedürfnisse und deren Ziele kennen. Bevor die Entwicklung begonnen wird, muss ein Wissen vorhanden sein, für wen, für was und worauf etwas entwickelt wird. Die zentralen Aspekte für die Usability sind: Effektivität, Effizienz, Motivation, Fehlertoleranz und Erlernbarkeit. Die Gewichtung der einzelnen Aspekte variiert je nach Anwendung. Beispielsweise ist für einen Informationssucher, der eine App täglich nutzt, die Effizienz und die Effektivität zentral. Hingegen sind bei einem Online-Shopper die Aspekte „Erlernbarkeit“ und „Motivation“ bedeutender.

Grundlagen User Centered Design

Und wie erreicht man eine gute Usability? Es hilft, mit der User Centered Design Methodik zu arbeiten. Der iterative User Centered Design Kreislauf startet mit Interviews und Beobachtungen. You can learn a lot from just sitting and watchching. Da oft alle eine andere Vorstellung von den Benutzern haben, hilft die Visualisierung der Benutzer mit Personas. Anschliessend folgen Taskanalysen, zum Beispiel mit einer Customer Journey Map, und das Brainstorming und Ideation. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Prototypen (beispielsweise Papierprototypen, klickbare Prototypen) gebastelt und gleich getestet (Expert Reviews, Usability Testung). Beim Prototyping gilt: Fail early, fail often, fail cheap, iterate!

User Experience

Design für Mobile Usability

Aus der Gesichte der Verbreitung von Massenmedien haben wir gelernt: Jedes Medium ist anders. Radio ist nicht TV. Print ist nicht Web. Und Web ist nicht Mobile. Die partielle Aufmerksamkeit beim Mobile (ein Auge, ein Daumen) erfordert gezieltes Design. Die Dateneingaben auf Mobile ist meistens mühsam, aber auch der grösste Hebel für die Mobile Usability. 

User Experience

Die vier wichtigsten Design-Principles für Mobile Usability lauten wie folgt:

  • „Reduce to the Max“
  • „Touch First“ (Design muss Wurstfinger-tauglich sein)
  • „Content before Chrome“ (Minimale Navigation, maximaler Content)
  • „Use Device Capabilities“ (wie beispielsweise Standorterkennung, Multi-Touch-Sensoren, Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Video- & Bild, Ambient Light, Audio, Nähe, NFC etc.)

User Experience

Lieber Daniel, vielen Dank für den spannenden und lehrreichen Unterricht. Und denkt dran: Think mobile and be prepared for the next big thing. 

Der neue CAS Mobile Business an der HWZ ist am 08. November 2013 gestartet. Als einer der ersten Tasks darf ein Thema für die Diplomarbeit gefunden werden. Und diesem Tasks habe ich mich an diesem Wochenende gewidmet.

Die Zutaten:

  • Ein nebliges Herbstwochende
  • 6 Stunden Zeit
  • Ein iPhone
  • Ein Computer mit Internetzugang
  • Think-Cell, Excel und Powerpoint
  • Net-Metrix-Mobile-Daten
  • Ein Ziel: Definition des Themas für die Diplomarbeit (sollte etwas mit „Mobile“ zu tun haben;-))

Das Vorgehen:

  • Man verbinde das Thema „Mobile“ und „News“.
  • Man füge ein paar Net-Metrix-Mobile-Daten hinzu.
  • Man schweift ab und es ensteht ein Amuse-Bouche, nachdem man mit den Net-Metrix-Mobile-Daten eine sauberes Excel zu den News-Plattformen in der Schweiz erstellt hat.

Und dieses kleine Amuse-Bouche möchte ich euch nicht vorenthalten. Seit März 2012 werden von Net-Metrix monatlich die mobilen Nutzungsdaten der teilnehmenden Angeboten erhoben und veröffentlicht. Aktuell nehmen über 90 Mobile-Sites und Apps bekannter Schweizer Anbieter daran teil. Mich interessiert, wie sich der Mobile-Traffic (über Smartphones und Tablets) der Schweizer Newsportale entwickelt. Deshalb berücksichtige ich anbei folgende 14 Newsplattformen in der Schweiz: 20 Minuten D-CH, 20 Minuten W-CH, 24heures, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Blilck, Der Bund, Le Temps, Le Matin, Neue Luzerner Zeitung, Neue Zürcher Zeitung, St. Galler Tagblatt, Tages-Anzeiger und Tribune de Genève.

Mobile Visits News-Plattformen Schweiz pro Monat

Prozentualer Anteil Visits pro Monat

Die Schlüsselerkenntnisse:

  • Die mobile Nutzung von News-Plattformen wächst deutlich an. So erzielten die ausgewählten Newsplattformen bei den Visits ein jährliches Wachstum (CAGR) um 93% und bei den Page Impressions sogar 138%
  • Die drei grössten Player sind 20 Minuten D-CH, Blick und 20 Minuten W-CH. Bezüglich Visits pro Monat hatte 20 Minuten D-CH im September 2013 innerhalb der ausgewählten 14 Newsplattformen ein Marktanteil von 44%. Innerhalb eines Jahres konnte 20 Minuten D-CH seinen Marktanteil von 42% um 2 Prozentpunkte erhöhen. Blick büsste innerhalb eines Jahres 2 Prozentpunkte ein und liegt im September 2013 bei 22%. Ebenfalls Marktanteil zulegen konnte 20 Minuten W-CH von 11% auf 13%. Bezüglich Page Impressions sieht das Bild ähnlich aus. Marktführer mit einem Marktanteil von 43% ist 20 Minuten D-CH hinter Blick mit 32%. 20 Minuten W-CH erzielt einen Marktanteil von 12%.
  • Die drei grössten Player (20 Minuten D-CH, Blick und 20 Minuten W-CH) verfügen zusammen über einen Marktanteil von 79% bezüglich Visits und sogar über einen Marktanteil von 87% bezüglich Page Impressions.
  • Blick erzielt mehr Page Impressions pro Visit als 20 Minuten. Dadurch kann Blick einen höheren Marktanteil bei den Page Impressions als bei den Visits ausweisen.
  • Die News-Plattformen generierten im September 2013 ingesamt 100 Mio. mobile Visits. Davon kamen 26% über Mobile-Sites, 48% über Phone-Apps, 7% über Tablet-Apps und 20% über Universal-Apps (Phone & Tablet).
  • Die News-Plattformen generierten im September 2013 insgesamt 1’290 Mio. mobile Page Impressions. Davon kamen 23% über Mobile-Sites, 40% über Phone-Apps, 11% über Tablet-Apps und 17% über Universal-Apps (Phone & Tablet). Der Kanal „Tablets“ konnte ggü. Vorjahr um 4 Prozentpunkte von 7% auf 11% zulegen. Tablets erzielte ein überdurchschnittlich hohes järhliches Wachstum von +328%

Mobile Page Impressions News-Plattformen Schweiz

Prozentualer Anteil Page Impressions pro Monat

Entwicklung Page Impressions über Kanäle

Prozentualer Anteil Page Impressions über Kanäle pro Monat

Das Thema meiner Diplomarbeit:

Der kleine Exkurs mit dem Amuse-Bouche war zwar ein Zeitfresser, aber trotzdem kristallisierte sich folgendes Thema für meine Diplomarbeit heraus:
Die Erfolgsfaktoren von mobilen News-Plattformen in der Schweiz“

Anmerkung: Es konnten lediglich die 14 Newsplattformen bei der Analyse berücksichtigt werden, welche bei Net-Metrix-Mobile teilnehmen. Daneben gibt es etliche weitere mobile Newsplattformen in der Schweiz (wie beispielsweise srf.ch), welche nicht berücksichtigt werden konnten. Die Ergebnisse müssen daher in diesem Kontext interpretiert werden.

Wie verdient Buzzfeed eigentlich Geld? Wie werden die über 80 Millionen Unique Visitors pro Monat monetisiert? Wer nun an Display-Werbung denkt liegt falsch. Auf Buzzfeed findet man keine Banner-Werbung im klassischen Sinn. Die richtige Antwort ist: Native Advertising oder Social Advertising. Die Werbung auf Buzzfeed sieht den redaktionellen Inhalten verwechselnd ähnlich. Bei Buzzfeed stehen folgende Werbeformate zur Verfügung: Social Thumbnails (CTR 0,5%), Story Unit 2 (2,5%), Front Page Big Story Unit (CTR 1,25%), Story Unit 2 (1,5%) und Center Story Unit (CTR 1,0%). Diese Werbeartikel sind (wie im Screenshot unten ersichtlich) mit einer gelben Hintergrundfarbe hinterlegt sowie mit dem Hinweis „featured partner“ gekennzeichnet. Buzzfeed kann mit Native Advertising überaus hohe Klickraten (CTR) ausweisen.

Native Advertising bei Buzzfeed

Paid – Owned – Earned Media

Bei Paid Media verfügt der Werbeauftraggeber zwar über die grösste Kontrolle, jedoch bleibt die Glaubwürdigkeit auf der Strecke. Zu Owned Media zählen sämtliche Medienpräsenzen, die einem Unternehmen selbst gehören: Homepage, Blog, Facebook-Seite, Twitter-Kanal etc.. Earned Media bezeichnet alle Empfehlungs- und Verbreitungsleistungen der Nutzer über die Marke: Word-of-Mouth, Buzz, Viralität. Die Glaubwürdigkeit von Earned Media ist am grössten, jedoch ist die Kontrolle des Unternehmens am kleinsten. Wie der Name bereits sagt, muss man sich Earned Media verdienen. Mit spannendem Content (–> Content Marketing) muss man die Menschen begeistern können. Buzzfeed setzt auf das Zusammenspiel zwischen Paid – Owned – Earned Media. Gemäss Angaben von Buzzfeed erzielt man als Werbekunde im Durchschnitt ein 1,3x Social Lift. D.h. wenn man beispielsweise 100’000 Views über bezahlte Werbung (paid media) erzielt, erhält man zusätzlich noch 30’000 Views (earned media), welche über die sozialen Aktivitäten generiert werden. Der Social Lift ist bei Buzzfeed einerseits so hoch, weil das Buzzfeed-Publikum aus vielen SuperSharing-Users besteht und andererseits der Content spezifisch fürs Teilen erarbeitet und optimiert.

Buzzfeed Advertise

Buzzfeed Case Study: MINI

Auf http://www.buzzfeed.com/download/casestudies findet man einige spannende Case Studies, unter anderem auch mit dem Partner MINI. Mini ist Programmpartner und verfügt auf Buzzfeed unter http://www.buzzfeed.com/miniusanotnormal über eine eigene Programmseite. Die Seite spielt mit dem Marketingslogan „Not normal“. Die Awareness für den Slogan wurde mittels verschiedenster „Not Normal“ Listen aufgebaut, wie beispielsweise „25 Places that look not normal, but are actually real“ oder „20 not normal uses for everyday things“. Damit konnte Mini sich als Fun-Brand positionieren. Die Resultate waren verblüffend. Zwei Drittel der Kontakte der Kampagne resultierten aus dem „Social Sharing“. Die speziell zum Teilen gedachten „Not Normal“ Listen haben dank das „Social Lift“ die Kontakte verdreifacht. 

„Buzzfeed is a great partner to share MINI’s „Not Normal“ messages in „Not Normal“ ways that go beyond conventional marketing“ (Lee Nadler, MINI Marketing Communications Manager)

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Quellen: