Archive für Medien

1982 ungelesene E-Mails, vier Facebook-Kommentare, drei Snapchat Nachrichten und eine Instagram Message. Mein iPhone nervt mich gerade mit seinen roten Hinweispunkten. Überall zeigt es mir an, dass ich mit meiner digitalen Kommunikation im Rückstand bin. Gefühlte 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche bin ich online. Wieso schaffe ich es trotzdem nicht, dass ich meine digitale Kommunikation im Griff habe?

Manchmal frage ich mich selbst, wie gesund mein Umgang mit Social Media ist. Man postet ein Bild auf Instagram und freut sich ab den vielen Likes. Ist bei einem Bild die Anzahl der Likes mal deutlich weniger als üblich, bin ich enttäuscht. Mit der Zeit habe ich sogar gelernt, welche Art von Bildern besonders viele Likes ergeben. Bei Likes von gewissen Personen freue ich mich besonders. Das Schlimmste für mich ist, wenn ich keine Likes erhalte. Ist das noch normal?

Noch schlimmer als keine Likes zu erhalten, ist für mich, wenn jemand aktiv unsere digitale Freundschaft auf einer Social-Media-Plattform beendet. Dies habe ich bisher zwei Mal erlebt bzw. zwei Mal tatsächlich realisiert, dass dem so war. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher. Und jedes Mal hat mich dies zumindest kurzfristig sehr beschäftigt. Vor einigen Jahren hat eine gute Freundin von mir unsere Facebook-Freundschaft beendet. Sie wollte mir auf diesem Weg zeigen, dass mein damaliges Verhalten nicht tolerierbar war. Realisiert habe ich ihre Tat erst einen Monat später. Und das tat weh. Ein anderes Mal hat ein uralter Primarschulkollege unsere Facebook-Freundschaft beendet. Wir waren nie eng befreundet, sondern einfach Schulkameraden. Ich habe diesen Typen sicherlich zehn bis 15 Jahre nicht mehr gesehen. Er hat vermutlich entschieden, dass mein Leben für ihn zu wenig Relevanz hat. Rational auch für mich nachvollziehbar. Doch trotzdem hat mich sein aktives Unfriend-Button-Klicken emotional beschäftigt. Unabhängig, wie nah mir eine Person ist, eine digitale Beendigung der Freundschaft tut weh. Bin ich deswegen krank?

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Der tagtägliche digitale Dauerbeschuss nervt mich. Hier eine Message, dort ein Like. Da eine digitale Freundschaft, dort keine WhatsApp-Antwort. Das Tempo der Kommunikation steigt. Und manchmal treibt mich diese Beschleunigung in den Wahnsinn. Zum Glück kommt nun die Sommerpause. Mein Ziel für die Sommerferien: Digital Detox. Ich mache eine digitale Diät oder besser gesagt einen kalten Entzug. Zumindest ein paar Tage werde ich komplett offline sein: Ohne Internet, ohne Smartphone und ohne Social-Media-Plattformen. Mach auch Du mit beim Digital Detox! Es wird uns allen gut tun.

Die komplette Kolumne gibt es in der aktuellen Werbewoche.

Mein Blog geht zusammen mit mir in die Sommerferien. Ich bin dann mal offline. Wie viele Tage, Stunden oder Minuten ich dann tatsächlich «offline» war, erzähle ich dann gerne nach den Sommerferien.

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Sagt uns künftig ein Sales-Bot, welche Produkte wir in einer Migros einkaufen sollten? Kommunizieren wir bald über WhatsApp mit dem Sparschwein «Miggy»? Oder jagen wir mit unserem Smartphone «Miggy» in den Filialen und streamen diese Jagd auch noch gleichzeitig auf Facebook? Und: zerstört sich dieses Jagderlebnis nach 24 Stunden automatisch?

Wann waren Sie das letzte Mal einen ganzen Tag nicht auf irgendeiner Social-Media-Plattform? In wenigen Jahren hat sich Social Media so stark mit unserem Alltag verknüpft, dass ein grosser Teil der Menschen tagtäglich viele Minuten darin verbringt. Für die junge Generation der 18- bis 24-Jährigen ist Social Media die wichtigere Newsquelle als TV, Print und Radio. Wohin auch immer sich die Mediennutzung verlagert, fliessen mit zeitlicher Verzögerung auch die Werbeausgaben hin. Werbung in den sozialen Medien ist die am schnellsten wachsende Sparte der Internetwerbung. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate beträgt gemäss Studien rund 20 Prozent bis ins Jahr 2019. Geht diese Entwicklung so weiter, werden die Werbeausgaben für Social Media 2019 eine Höhe von 55 Milliarden US-Dollar erreichen und damit die Werbeausgaben für Printmedien (rund 50 Milliarden US-Dollar) überholen. Kurz und gut: Im Bereich Social Media spielt auch 2017 die Musik. Daher lohnt sich für alle – egal ob Marketingleiter, Business Developer, Sales Experte, Branding-Spezialist oder PR-Profi – ein Blick auf folgende fünf Social-Media-Trends, die uns in Zukunft noch stark beschäftigen werden.

Den ganzen Artikel mit den 5 Social Media Trends lesen Sie im Branchenreport «Media Trends I» in der aktuellen Werbewoche.

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Die SBB setzt auf Influencer als Service Scouts. Rivella involviert bekannte Schweizer Influencer. Viele Unternehmen in der Schweiz experimentieren derzeit mit Influencer Marketing. Doch was wird genau unter Social Influencer verstanden? Im Folgenden wird mit fünf Antworten auf zentrale Fragen zu Influencer Marketing eingegangen.

Dem Instagram-Account «ilivanilli_» von Ilenia Toma folgen knapp 50’000 Personen. Ihre Fotos aus ihrem Leben erreichen häufig über 2’000 Likes auf Instagram. Unter http://www.ilivanilli.com bloggt sie über ihre Reisen und ihre Styles. Ihre Blogbeiträge und Instagram-Posts entstehen regelmässig in Kooperation mit Werbekunden wie Louis Vuitton, Nescafé oder Bucherer. Einen Teil ihres Lebensunterhalts verdient Ilenia Toma mit bezahlten Beiträgen. Sie ist ein Social Influencer.

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Wer oder was ist ein Social Influencer?

Ein Social Influencer ist eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in den sozialen Netzwerken für das Marketing interessant wird. Ein Social Influencer bringt folgende drei Charakteristika mit: Recommender, Social Media Heavy User und Reputation als Marktkenner. Influencer sind Personen, die positive, aber auch negative Markenempfehlungen in Social Media aussprechen. Influencer sind auf verschiedenen Social Media Plattformen präsent und nutzen Social Media mindestens täglich. Und: Social Influencer haben eine überdurchschnittlich hohe Reputation als Marktkenner. Sie kommunizieren die richtigen Inhalten in der richtigen Form über die richtigen Kanäle an die richtigen Zielgruppen.

Wie unterscheidet sich Influencer Marketing von anderen Marketingformen?

Der zentrale Unterschied zu anderen Marketingformen ist der Absender. Üblicherweise kommuniziert die Marke oder das Unternehmen selbst; beim Influencer Marketing ist der Absender ein Dritter. Die Inhalte werden von den Influencern selbst aufbereitet und verbreitet. Dadurch kommt es zu einem Kontrollverlust für das werbende Unternehmen.

Weshalb ist Influencer Marketing momentan in aller Munde?

Der Medienkonsum ist im Umbruch. Für Werbekunden wird es immer schwieriger gerade jüngere Zielgruppen über klassische Medienkanäle zu erreichen. Die klassische Werbung kämpft mit tiefen Glaubwürdigkeitswerten. Die digitalen Werbebotschaften sind in den letzten Jahren markant gewachsen. Und mit ihr auch die Nutzung von Adblocker. Die Konzentrationsfähigkeit der Nutzer hingegen nimmt ab. Da verwundert es wenig, dass Marketingexperten in den letzten Jahren mit neuen Werbeformen und Marketingstrategien wie «Content Marketing», «Product Placement», «Native Advertising», «Brand Content» und «Influencer Marketing» experimentieren. Influencer Marketing ist eine Disziplin mit deutlich höheren Glaubwürdigkeitswerten als klassische Werbung. Viele Menschen folgen bestimmen Influencern aufgrund der für sie relevanten Inhalte.

Ende April war Ilenia Toma zusammen mit weiteren Social Influencers im Bereich Fashion auf Italienreise. Unter dem Motto «We are Summer» produzierten sie verschiedenste Inhalte für Instagram, InstaStories, Snapchat, Blogposts und Co. für ihr kumuliertes Millionenpublikum. Bei näherer Betrachtung der Posts lässt sich erahnen, wer diese Reise finanziert hat. So finden sich auf den Posts dezent Hinweise auf Produkte und Dienstleistungen von verschiedenen Marken wie Zimmerli, Vespa, Cornercard, Clarins oder ifolor.

Mehr Infos: www.weloveweare.com oder @Weloveweare auf Instagram

Den vollständigen Artikel gibt es in der aktuellen Werbewoche oder unter folgendem Link: Ist Influencer Marketing der neue Heilige Gral oder nur ein kurzlebiger Hype?

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Am 2. März 2017 hat Snap den Gang an die Börse gewagt. Das Start-up ist nun rund 30 Mrd. Dollar wert. 2016 erwirtschaftete Snap einen Verlust von 500 Mio. Dollar. Ist es gerechtfertigt, dass der gelbe Geist gleich viel wert ist wie die Credit Suisse? Wird Snapchat ein zweites Facebook oder doch eher ein zweites Twitter?

Hätten Sie als 23-Jähriger ein Kaufangebot von 3 Milliarden Dollar von Facebook für ihr Start-up ausschlagen können? Evan Spiegel, Gründer von Snapchat, hatte 2013 «grosse Eier» und gab Mark Zuckerberg einen Korb. Dieses Nein zeugt von einem sehr grossen Selbstbewusstsein. Evan Spiegel – Sohn zweier erfolgreicher Anwälte – kommt aus reichem Hause. So jemand weiss natürlich, dass er weich fällt, sollte sein Projekt scheitern. Doch, braucht er überhaupt eine weiche Backup-Landung?

Das echte Leben auf Snapchat

Snapchat setzt auf folgende drei Wachstumsfelder: Mobile, Video und kreative Werbeprodukte. Aktuell nutzen über 150 Mio. User täglich Snapchat. Ein Grossteil davon sind junge Menschen zwischen 13 und 34 Jahren. Diese Zielgruppe ist äussert spannend, ist sie doch über traditionelle Medienkanäle wie lineares TV immer schwieriger zu erreichen. Der grösste USP von Snapchat jedoch ist seine Andersartigkeit. Snapchat ist authentisch, roh, vergänglich und steht für das echte Leben. Nach 24 Stunden verschwindet jeder Inhalt wieder. Dies im Gegensatz zu anderen Social-Media-Portalen wie Instagram. Ein Foto auf dieser Fotoplattform stellt eine Inszenierung dar. Das mit verschiedenen Filtern optimierte Bild ist für die Ewigkeit bestimmt. Instagram versus Snapchat ist wie Hollywood versus „real life“.

Meine ganze Kolumne gibt es wie immer in der aktuellen Werbewoche oder unter folgendem Link: 2017_6_Kolumne_Werbewoche

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Der Countdown zum Börsengang von Snap läuft. Wird Snapchat das zweite Facebook oder das zweite Twitter? Es ist also höchste Zeit, mal ein paar Facts and Figures aus dem Börsenprospekt von Snap genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Börsenprospekt von Snap kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://content.netroadshow.com.edgesuite.net/cdn/nrsmedia/SNAP100u/static_content12/content/documents/SnapProspectus.pdf

1. Umsatz und Verlust

Snap konnte 2016 den Umsatz auf über 400 Mio. Dollar versiebenfachen gegenüber dem Vorjahr (2015: 59 Mio. Dollar). Im Jahr 2016 erwirtschaftete Snap einen Verlust von über 500 Mio. Dollar. 

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2. Tägliche Nutzer

Im 4. Quartal 2016 nutzten im Durchschnitt 158 Mio. User täglich Snapchat. Die Zunahme der User hat sich im Verlauf des letzten Jahres verlangsamt. Im letzten Quartal 2016 konnten lediglich 5 Mio. neue tägliche Nutzer gewonnen werden.

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3. Regionale Aufteilung der Nutzer

Der grösste Teil der Nutzer kommt aus Nordamerika. Dort nutzen 68 Mio. User pro Tag Snapchat. 52 Mio. der täglichen User kommen aus Europa und 39 Mio. der täglichen User stammen aus dem «Rest of World».

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4. Monetarisierung der User

Die Monetarisierung der User nimmt seit 2015 rasant zu. Im 4. Quartal 2016 konnte im Durchschnitt mit jedem User einen Ertrag von 1.05 Dollar erwirtschaftet werden.

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Der Vergleich mit Facebook: Der Average Revenue per User betrug bei Facebook im 4. Quartal 2016 weltweit 4.83 Dollar. 

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Quelle: Facebook Q4 2016 results

5. Regionale Aufteilung der Monetarisierung

Die Nutzer aus Nordamerika werden mit 2.15 Dollar (im 4. Quartal 2016) mit Abstand am besten monetarisiert. Der User aus Europa wurde im 4. Quartal 2016 lediglich mit 0.28 Dollar monetarisiert. Bei der Monetarisierung besteht grosses Wachstumgspotential.

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6. Produktentwicklung

Seit der Gründung von Snapchat 2011 wurden etliche Snapchat-Features wie Live Stories, Sponsored Lenses, Face Swap etc. lanciert.

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7. Medienkonsum

Snapchat profitiert vom wachsenden Mobile-Konsum. Der Mobile-Konsum wird weiterhin wachsen, während der prozentuale Anteil von TV rückläufig und von Desktop leicht rückläufig sind.

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8. Entwicklung des TV-Konsums

Die Entwicklung des TV-Konsums ist je nach Alterssegment unterschiedlich. Die junge US-Bevölkerung schautet 2016 deutlich weniger TV als noch 2010. Die deutlichste Abnahme ist bei den Teenagern festzustellen (-37%).

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9. Wachstumsfeld Mobile-Advertising

Snapchat profitiert vom wachsenden Mobile-Advertising-Markt, welcher sich gemäss IDC von 2016 auf 2020 verdreifachen wird.bildschirmfoto-2017-02-27-um-20-07-48

10. Snap-Sonnenbrille «Spectacles»

Im Herbst 2016 hat Snapchat sein Produkt für die Offline-Welt präsentiert: Spectacles. Mit dieser Snap-Sonnenbrille mit eingebauter Kamera können 10 Sekunden Snaps erstellt werden.

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Ich habe mal wieder in die Tasten gehauen und meine zweite Kolumne für die Werbewoche verfasst. Als Thema habe ich «10 Jahre Smartphone» genommen. Das Smartphone hat sich in dieser Zeit als Fernbedienung unseres Lebens etabliert. Weltweit gibt es mehr Mobiltelefone als Zahnbürsten. Doch die Geschäftswelt lässt sich immer noch von der alten Desktop-Welt übertölpeln.

Die Kolumne kann als PDF unter folgendem Link heruntergeladen werden: 2017_4_kolumne-werbewoche

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Ich bin auch ein Kolumnist. Per sofort gibt es monatlich in der Werbewoche, dem Branchenmagazin für Marketing, Kommunikation und Medien, eine Kolumne von mir über digitale Themen.

Die erste Kolumne mit dem Titel «Liebe C-Levels, sucht euch einen 20-jährigen Mentor, welcher Snapchat versteht» gibt es bereits in der aktuellen Ausgabe der Werbewoche zu lesen.

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Das PDF der Kolumne zum Download gibt es hier: 2017-2_kolumne_werbewoche

Wiederum hat «We are Social» und «Hootsuite» auf unzähligen Slides  weltweit die wichtigsten Facts über Internet, Mobile, Social und Video zusammengetragen.

Anbei die 7 wichtigsten Slides für den Schweizer Markt.

1. In der Schweiz hat es mit 10.8 Mio. deutlich mehr Mobile Subscriptions als Menschen (8.4 Mio.)

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2. Schon fast jeder 2. Erwachsene in der Schweiz nutzt ein Tablet – Wearables werden von 6% genutzt

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3. Der Schweizer geht täglich ins Internet

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4. Über 40% des Internettraffics in der Schweiz kommt von mobilen Endgeräten (Smartphone und Tablet)

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5. Für Social Media und Musikhören ist das Smartphone der präferierte Kanal

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6. Jeder 4. in der Schweiz schaut täglich Online Videos

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7. Zeitversetztes und On-Demand-Fernsehen sind weiterhin im Aufschwung in der Schweiz

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Die globale Übersichtspräsentation findest du untenstehend:

Lesen bildet. In den letzten Jahren sind unendlich viele neue Bücher über die digitale Transformation erschienen.

Eine vollständige und abschliessende Literatur-Übersicht ist schlichtweg nicht möglich. Nachfolgend jedoch 13 Bücher rund um das Thema «Digitale Transformation», in welche es sich lohnt, einen Blick zu werfen. Ich jedenfalls habe das gemacht. Und viel gelernt. Viel Lese-Vergnügen.

Joel Luc Cachelin: UPDATE! Warum die digitale Gesellschaft ein neues Betriebssystem braucht

Nicolas Clasen: Der digitale Tsunami

Ralf T. Kreutzer & Karl-Heinz Land: Dematerialisierung – Die Neuverteilung der Welt in Zeiten des digitalen Darwinismus

Oliver Fiechter & Philipp Löpfe: Aufstieg der digitalen Stammes-Gesellschaft – Die neue grosse Transformation

Peter Thiel: Zero To One 

Klaus Schwab: Die vierte industrielle Revolution

Christian Hoffmeister: Digitale Geschäftsmodelle richtig einschätzen

Tim Cole: Digitale Transformation – Warum die deutsche Wirtschaft gerade die digitale Zukunft verschläft und was jetzt getan werden muss!

Christoph Keese: Silicon Valley – Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt

Elon Musk: Tesla, PayPal, SpaceX – Wie Elon Musk die Welt verändert

Christian Hoffmeister & Yorck von Borcke: Think new! 22 Erfolgsstrategien im digitalen Business

Tobias Kollmann & Holger Schmidt: Deutschland 4.0 – Wie die Digitale Transformation gelingt

Ralf. T. Kreutzer und Karl-Heinz Land: Digitaler Darwinismus 

Daniel Schalllmo und Co.: Digitale Transformation von Geschäftsmodellen – Grundlagen, Instrumente und Practices

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Alle Jahre wieder erscheint die neue Media Use Index Studie von Y&R Group Switzerland. Ich durfte bei der Präsentation diesen Dienstagabend dabei sein. Anbei fasse ich die 11 wichtigsten Erkenntnisse zusammen

Der MUI-Flyer 2016 kann kostenlos hier heruntergeladen werden.

1. Weiterhin Wachstum bei Internet per Smartphone und Tablet

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Quelle: Media Use Index 2016

2. Das Smartphone kommt überall mit – aufs Klo und ins Bett

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Quelle: Media Use Index 2016

3. Bei den Tablets sind die Digital Immigrants Spitzenreiter

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Quelle: Media Use Index 2016

4. Ad-Blocker auf dem Computer sind in der Schweiz weit verbreitet

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Quelle: Media Use Index 2016

5. Newsmedien werden immer seltener direkt anvisiert

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Quelle: Media Use Index 2016

6. WhatsApp, Facebook, Instagram, Snapchat und Twitter sind für Digital Natives in der Schweiz die wichtigsten Social Media Plattformen

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Quelle: Media Use Index 2016

7. 46% der Digital Natives nutzen Snapchat

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Quelle: Media Use Index 2016

8. Bei den 14- bis 19-Jährigen hat Snapchat Facebook überholt und Instagram eingeholt

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Quelle: Media Use Index 2016

9. Telefonieren gehört bei den Digital Natives NICHT zu 5 häufigsten Funktionen auf dem Smartphone

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Quelle: Media Use Index 2016

10. Bei Digital Natives hat das Streaming das klassische Live TV überholt

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Quelle: Media Use Index 2016

11. Kein Alkohol: OK – Kein Auto: OK – Kein Sex: OK – Kein Smartphone: Voll nicht OK

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Quelle: Media Use Index 2016