Archive für TV

Bereits zum 9. Mal untersuchte Y&R Group Switzerland das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Mittels repräsentativer Onlineumfrage wurden 2’000 Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt. Die komplette Präsentation findet man unter http://www.media-use-index.ch/ bzw. die wichtigsten zehn Slides anbei.

Tageszeitungen sind in der Schweiz out

Bezahlte Tageszeitungen bilden mittlerweile das Schlusslicht bei den fallweise genutzten Medien. Die Internet-Nutzung per Smartphone liegt erstmals gleichauf mit der Internet-Nutzung per Computer.

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Das Smartphone ist unsere Fernbedienung des Lebens

Auf Schokolade kann man verzichten, auf das eigene Auto, auf den Fernseher und auch auf Sex. Nicht aber aufs Smartphone. 56% der Digital Natives würden eher auf ein eigenes Auto als auf ein eigenes Smartphone verzichten. Beim Fernseher sind es sogar 83% der Digital Natives, welche eher auf einen Fernseher als auf ein Smartphone verzichten würden.

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Männer telefonieren häufiger per Smartphone als Frauen

Frauen hingegen senden mehr Textnachrichten und nutzen das Smartphone intensiver zum Fotografieren als Männer.

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Social-Media-Apps dominieren bei den Lieblingsapps

Bei den Digital Natives sind alle 5 Lieblingsapps auf dem Smartphone Social-Media-Apps. Facebook dominiert das Smartphone. Zum Konzern gehören neben Facebook auch WhatsApp und Instagram, welche insgesamt die Top 3 der beliebtesten Apps bilden. Dahinter folgt als einzige klassische Medienmarke die 20 Minuten App.

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Digitalmarken dominieren

Die einzige nicht-digitale Marke ist SRF 1, welche es bei den Silver Surfers noch auf den 5. Platz geschafft hat. Ansonsten gehören internationalen Digitalmarken die Spitzenplätze.

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News-Plattformen kämpfen um die Bedeutung ihrer «Titelseite»

Bei allen Generationen sinkt der Anteil derjenigen Personen, die direkt über die Frontseite der News-Plattformen auf Nachrichten stossen. Immer mehr Personen erfahren online zuerst per Social Media oder per Push-Benachrichtung von relevanten News. Bei den Digital Natives sind diese beiden Newskanäle zusammen mit 54% erstmals wichtiger als die Online-Newsportale (46%).

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Instagram ist den Digital Natives erstmals wichtiger als Facebook

Für Digital Natives ist Instagram zum ersten Mal wichtiger als Facebook. Auch Snapchat hat in dieser Altersgruppe gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich an Bedeutung gewonnen. 58% der Digital Natives nutzen Snapchat fallweise. Bei den 14-19-Jährigen sind es sogar 83%.

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Influencer sind die neuen VIPs

59 Prozent der Social-Media-Nutzer folgen virtuell mindestens einem Influencer. Bei den Digital Natives stehen mit 49% auch die neuen Social-Media-Sternchen hoch im Kurs.

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Nur Fernsehen können Männer viel besser als Frauen

Mobile Endgeräte sind unsere treuen Begleiter während dem TV-Konsum. Weibliche TV-Nutzer erledigen häufiger noch eine zweite Tätigkeit neben dem Fernsehen, am liebsten mit dem Smarphone im Internet surfen für Haushaltstätigkeiten.

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Das Zuhause wird digital

Immer mehr digitale Technologien finden den Einzug in die Schweizer Haushalte. Männer nutzen digitale Technologien wie Smartwatches, Wearables, Virtual Reality Brillen und Smart Home Devices deutlich mehr als Frauen

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Die komplette Studie kann unter http://www.media-use-index.ch/ heruntergeladen werden.

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Der Countdown zum Börsengang von Snap läuft. Wird Snapchat das zweite Facebook oder das zweite Twitter? Es ist also höchste Zeit, mal ein paar Facts and Figures aus dem Börsenprospekt von Snap genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Börsenprospekt von Snap kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://content.netroadshow.com.edgesuite.net/cdn/nrsmedia/SNAP100u/static_content12/content/documents/SnapProspectus.pdf

1. Umsatz und Verlust

Snap konnte 2016 den Umsatz auf über 400 Mio. Dollar versiebenfachen gegenüber dem Vorjahr (2015: 59 Mio. Dollar). Im Jahr 2016 erwirtschaftete Snap einen Verlust von über 500 Mio. Dollar. 

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2. Tägliche Nutzer

Im 4. Quartal 2016 nutzten im Durchschnitt 158 Mio. User täglich Snapchat. Die Zunahme der User hat sich im Verlauf des letzten Jahres verlangsamt. Im letzten Quartal 2016 konnten lediglich 5 Mio. neue tägliche Nutzer gewonnen werden.

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3. Regionale Aufteilung der Nutzer

Der grösste Teil der Nutzer kommt aus Nordamerika. Dort nutzen 68 Mio. User pro Tag Snapchat. 52 Mio. der täglichen User kommen aus Europa und 39 Mio. der täglichen User stammen aus dem «Rest of World».

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4. Monetarisierung der User

Die Monetarisierung der User nimmt seit 2015 rasant zu. Im 4. Quartal 2016 konnte im Durchschnitt mit jedem User einen Ertrag von 1.05 Dollar erwirtschaftet werden.

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Der Vergleich mit Facebook: Der Average Revenue per User betrug bei Facebook im 4. Quartal 2016 weltweit 4.83 Dollar. 

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Quelle: Facebook Q4 2016 results

5. Regionale Aufteilung der Monetarisierung

Die Nutzer aus Nordamerika werden mit 2.15 Dollar (im 4. Quartal 2016) mit Abstand am besten monetarisiert. Der User aus Europa wurde im 4. Quartal 2016 lediglich mit 0.28 Dollar monetarisiert. Bei der Monetarisierung besteht grosses Wachstumgspotential.

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6. Produktentwicklung

Seit der Gründung von Snapchat 2011 wurden etliche Snapchat-Features wie Live Stories, Sponsored Lenses, Face Swap etc. lanciert.

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7. Medienkonsum

Snapchat profitiert vom wachsenden Mobile-Konsum. Der Mobile-Konsum wird weiterhin wachsen, während der prozentuale Anteil von TV rückläufig und von Desktop leicht rückläufig sind.

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8. Entwicklung des TV-Konsums

Die Entwicklung des TV-Konsums ist je nach Alterssegment unterschiedlich. Die junge US-Bevölkerung schautet 2016 deutlich weniger TV als noch 2010. Die deutlichste Abnahme ist bei den Teenagern festzustellen (-37%).

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9. Wachstumsfeld Mobile-Advertising

Snapchat profitiert vom wachsenden Mobile-Advertising-Markt, welcher sich gemäss IDC von 2016 auf 2020 verdreifachen wird.bildschirmfoto-2017-02-27-um-20-07-48

10. Snap-Sonnenbrille «Spectacles»

Im Herbst 2016 hat Snapchat sein Produkt für die Offline-Welt präsentiert: Spectacles. Mit dieser Snap-Sonnenbrille mit eingebauter Kamera können 10 Sekunden Snaps erstellt werden.

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Gestern Abend durfte ich auf dem joiZone Digital Sofa bei Corsin Caviezel Platz nehmen. Wir haben ein bisschen über Social Media geplaudert. Was dabei herausgekommen ist, findet ihr unter folgendem Link: http://bit.ly/joizSocialMedia

Die einzelnen Häppchen der Sendung gibt es anbei:

Vielen Dank an Corsin und dem kompletten joiz-Team für den spannenden Abend.

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Sven Ruoss auf dem joiZone Digital Sofa bei Corsin Caviezel

Ohne Worte anbei ein 3:30 Minuten Video über die Veränderung des Marketings in den letzten Jahren.

Ohne viel Worte empfehle ich heute das Employer Branding Video von Axel SpringerEs scheint, dass Axel Springer das führende digitale Medienunternehmen werden will.

Mathias Döpfner

Mathias Döpfner mit neuem Style

Mathias Döpfner isst eine Banane

Mathias Döpfner isst im Bett eine Banane

Die Schweiz ist Vize-Weltmeister im Eishockey. Und laut Blick sind unsere Eisgenossen die Weltmeister der Herzen. Die beiden Verteidiger Roman Josi und Julien Vauclair haben es sogar als erste Schweizer Eishockeyspieler den Sprung ins All-Star-Team einer WM geschafft. Wer ist meiner Meinung nach ins Medien-All-Star-Team der Schweiz geschafft hat, findet ihr anbei.

1. Stürmer: Live-Ticker als bester „junger, aufstrebender Spieler“

Den Montagnachmittag, 06. Juni 2013 verbrachte ich als Zugreisender von Lausanne nach Zürich. So konnte ich das Spiel per Live-Ticker von 20Minuten Online mitverfolgen. Bisher wusste ich gar nicht, dass Live-Ticker so spannend sein können. Grosse TV-Events eignen sich aus meiner Sicht optimal für einen Live-Ticker, weil dadurch auch das Bedürfnis nach Second Screen abgedeckt wird.

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2. Stürmer: Kostenlose Online-Portals als „Most Valuable Players“

Die WM hat es wieder einmal gezeigt. Die schnellen Gratis-Medien 20Min.ch und Blick.ch befriedigen meine Bedürfnisse bestens. Ich möchte in kurzer Zeit viele Berichte lesen und viele Bilder anschauen. Ich werde vermutlich nie bereit sein, für digitale Sportnachrichten zu bezahlen.

1. Verteidiger: Die SonntagsZeitung wegen ihrer Exzellenz im Bereich „Ankurbelung Einzelverkäufe“

Es war ein optimales Timing für die Sonntagspresse nach dem Sieg am Samstagabend gegen die USA, das Thema „Schweizer Eishockey“ am Sonntag gross zu bringen. Um die Einzelverkäufe (Kioske, Tankstellen, etc.) anzukurbeln, ist es relevant, welche Geschichten auf der Frontseite angerissen werden, bzw. insbesondere auf der oberen Hälfte der Frontseite, weil potenzielle Kunden am Kiosk jeweils nur diese Hälfte der Zeitung sehen. Der SonntagsZeitung ist es gelungen, die Eisgenossen sehr prominent zu platzieren.

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2. Verteidiger: Arnd Wiegmann von Reuters als Topscorer im „Fotoschiessen“

Arnd Wiegmann von Reuters ist ein gelungen, nach dem 3:0 im Halbfinal ein Bild vom Knäuel der Freude rund um den Goalie Reto Berra zu schiessen, welches sowohl von der NZZamSonntag als auch von der SonntagsZeitung abgebildet wurde.

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3. Stürmer (Center): Blick als schnellster und agilster Spieler

Für die Printmedien war das Finale am Sonntagabend vor Pfingstmontag suboptimal, weil am Pfingstmontag keine Tageszeitungen erscheinen. Der Blick ging am besten mit dieser Herausforderung um und produzierte spontan ein 16-seitiges kostenloses Eishockey-Special. Die Sonderausgabe gab es in den Boxen von „Blick am Abend“ in den grossen Städten sowie den den grossen kKiosken. Neben der Würdigung der Helden und als Geschenk für die Fans war das Eishockey-Special sicherlich auch kommerziell zufriedenstellend. Fünf ganzseitige Inserate (Postfinance, Arosa, UMB, Swisscanto und kKioske) lassen sich sehen. Wow. Die grosse Blick-Sonderausgabe findet man als e-Paper unter folgendem Link: http://issuu.com/blick_ch/docs/blick_wm-sonderausgabe/1

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Torhüter: SRF als solidester Torhüter

Wir haben in der Schweiz im TV-Markt lediglich ein Torhüter auf Weltklasseniveau. Trotzdem war die Berichterstattung von SRF wieder einmal sehr solide. Steffi Buchli quasselte sich souverän durch die Sendungen. Congratulations.

Endlich haben wir in der Schweiz wieder TV-Zahlen. Am Freitag, 05. April 2013 publizierten zumindest SRF und Tele Züri ihre Einschaltquoten. Die SRF-Zuschauerquoten sind auf hohem Niveau stabil. Im 24-Stunden-Schnitt erzielen die drei SRF-TV-Sender (SRF 1, SRF Zwei, SRF Info) einen Marktanteil von 31,1 Prozent (Januar bis März 2013). Auf http://www.srf.ch/medien/publikumszahlen/ findet man die täglichen Quoten von SRF 1 und SRF Zwei. In den letzten Tagen bin ich immer mal wieder „go schneugge“. Anbei ein paar interessante Einschaltquoten: 

  • Das Fussball Europa League Viertelfinal zwischen Basel und Tottenham am 11. April 2013 erreichte beim Penaltyschiessen nach 23.30 Uhr eine Reichweite von 650’000 auf SRF Zwei (Marktanteil von 59.8% 3+)
  • Giacobbo/Müller Special im Zirkus Knie schauten am Ostersonntag, 31. März 2013 671’000 Zuschauer (Marktanteil von 39.2% 3+)
  • Die letzte Episode „Ein Fall für Zwei“ mit Matula und Lessing erzielte am 26. März 2013 auf SRF 1 eine Reichweite von 623’000 (Marktanteil von 37.6% 3+) –> In den drei vorhergehenden Folgen hatte die Serie zwischen 475’000 und 510’000 Zuschauer
  • Die Top-5-Gäste bei „Schawinski“ auf SRF 1 hinsichtlich Marktanteil 3+:
    1. Pascal Bruderer (18.02.2013, 171’000 Zuschauer, 24.1% Marktanteil) und Christoph Blocher (04.03.2013, 171’000 Zuschauer, 24.1% Marktanteil),
    3. Roger Köppel (25.02.2013, 161’000 Zuschauer, 23.7% Marktanteil),
    4. Melanie Winiger (07.01.2013, 181’000 Zuschauer, 21.9% Marktanteil) und
    5. Thomas Minder (04.02.2013, 174’000 Zuschauer, 21.0% Marktanteil)

SRFByNight

Hattest du auch schon schlaflose Nächte, weil du beim Fernsehen nicht einfach bei deiner TV-Sendung einchecken konntest? Falls deine Antwort „JA“ lautet, wird heute, 06. März 2013, mit dem Launch der neuen iPhone App Zwap.TV dein Problem gelöst. Zwap.TV (von Filmwords AG) bringt Social TV auf dein iPhone und bringt das Fernsehvergnügen in neue Dimensionen.

Mit Zwap.TV lernst du Sendungen kennen, welche deine Freunde mögen. Du lernst neue Leute kennen, welche deine Lieblingssendungen mögen. Du kannst deinen Senf zu Fernsehsendungen abgeben und natürlich kannst du „Einchecken“.

Was mir auf den ersten Blick an der neuen Application gut gefällt:

  • Gamification-Ansatz: Für jeden Check-in oder Kommentar verdienst du Punkte in der Fernsehakademie, von Student bis zum Professor-Titel. Pro Sendung gibt es viele Studierende, jedoch lediglich 3 Doktoren und 1 Professor
  • Ranglisten zu meistkommentierten, meistgeschauten oder meistbewerteten Sendungen
  • Durch Kooperation mit Teleboy kann man die Sendung bei Bedarf auch gratis schauen oder aufnehmen
  • Informationen über die einzelnen Fernsehsendungen
  • Zusammenstellung persönlicher Watchlist inkl. Erinnerung möglich

Übrigens, die neue Second Screen Application hat auch einen pädagogischen Ansatz: Bei zu häufigem „Zappen“ kommt die Meldung: „Ruhe dich ein bisschen aus und komm später wieder vorbei.“

Mein Fazit: Zwap.TV ausprobieren und schauen, wie weit man in der akademischen Fernsehlaufbahn kommt.

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