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Am 2. März 2017 hat Snap den Gang an die Börse gewagt. Das Start-up ist nun rund 30 Mrd. Dollar wert. 2016 erwirtschaftete Snap einen Verlust von 500 Mio. Dollar. Ist es gerechtfertigt, dass der gelbe Geist gleich viel wert ist wie die Credit Suisse? Wird Snapchat ein zweites Facebook oder doch eher ein zweites Twitter?

Hätten Sie als 23-Jähriger ein Kaufangebot von 3 Milliarden Dollar von Facebook für ihr Start-up ausschlagen können? Evan Spiegel, Gründer von Snapchat, hatte 2013 «grosse Eier» und gab Mark Zuckerberg einen Korb. Dieses Nein zeugt von einem sehr grossen Selbstbewusstsein. Evan Spiegel – Sohn zweier erfolgreicher Anwälte – kommt aus reichem Hause. So jemand weiss natürlich, dass er weich fällt, sollte sein Projekt scheitern. Doch, braucht er überhaupt eine weiche Backup-Landung?

Das echte Leben auf Snapchat

Snapchat setzt auf folgende drei Wachstumsfelder: Mobile, Video und kreative Werbeprodukte. Aktuell nutzen über 150 Mio. User täglich Snapchat. Ein Grossteil davon sind junge Menschen zwischen 13 und 34 Jahren. Diese Zielgruppe ist äussert spannend, ist sie doch über traditionelle Medienkanäle wie lineares TV immer schwieriger zu erreichen. Der grösste USP von Snapchat jedoch ist seine Andersartigkeit. Snapchat ist authentisch, roh, vergänglich und steht für das echte Leben. Nach 24 Stunden verschwindet jeder Inhalt wieder. Dies im Gegensatz zu anderen Social-Media-Portalen wie Instagram. Ein Foto auf dieser Fotoplattform stellt eine Inszenierung dar. Das mit verschiedenen Filtern optimierte Bild ist für die Ewigkeit bestimmt. Instagram versus Snapchat ist wie Hollywood versus „real life“.

Meine ganze Kolumne gibt es wie immer in der aktuellen Werbewoche oder unter folgendem Link: 2017_6_Kolumne_Werbewoche

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Wiederum hat «We are Social» und «Hootsuite» auf unzähligen Slides  weltweit die wichtigsten Facts über Internet, Mobile, Social und Video zusammengetragen.

Anbei die 7 wichtigsten Slides für den Schweizer Markt.

1. In der Schweiz hat es mit 10.8 Mio. deutlich mehr Mobile Subscriptions als Menschen (8.4 Mio.)

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2. Schon fast jeder 2. Erwachsene in der Schweiz nutzt ein Tablet – Wearables werden von 6% genutzt

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3. Der Schweizer geht täglich ins Internet

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4. Über 40% des Internettraffics in der Schweiz kommt von mobilen Endgeräten (Smartphone und Tablet)

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5. Für Social Media und Musikhören ist das Smartphone der präferierte Kanal

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6. Jeder 4. in der Schweiz schaut täglich Online Videos

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7. Zeitversetztes und On-Demand-Fernsehen sind weiterhin im Aufschwung in der Schweiz

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Die globale Übersichtspräsentation findest du untenstehend:

Gestern Abend durfte ich auf dem joiZone Digital Sofa bei Corsin Caviezel Platz nehmen. Wir haben ein bisschen über Social Media geplaudert. Was dabei herausgekommen ist, findet ihr unter folgendem Link: http://bit.ly/joizSocialMedia

Die einzelnen Häppchen der Sendung gibt es anbei:

Vielen Dank an Corsin und dem kompletten joiz-Team für den spannenden Abend.

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Sven Ruoss auf dem joiZone Digital Sofa bei Corsin Caviezel

Prolog

«Sven, wieso schaust du dir die Geschäftsberichte der Schweizer Medienhäuser nicht mehr an?», wurde ich in den letzten Tagen mehrmals gefragt. Stimmt gar nicht. Selbstverständlich habe ich die Geschäftsberichte 2014 der NZZ-Mediengruppe und Tamedia gelesen. Auch in meinen Winterferien habe ich den Wecker pünktlich auf 06.30 Uhr gestellt, so dass ich mir ein Bild über die Jahreszahlen machen konnte. Nur darüber bloggen konnte und durfte ich nicht, da in den Ferien das Motto «Digital Detox Light» galt. Deshalb anbei der verspätete Beweis, dass ich mich immer noch für die Medienbranche interessiere.

Ein Blick in die Vergangenheit: 2010 bis 2013

2010 hat das Tamedia Geschäftsfeld Digital einen Umsatz von 76 Mio. CHF erzielt. Ein Jahr später waren es bereits 126 Mio. CHF und einen EBITDA-Anteil von 6%. Auch im Jahr 2012 betrugt der EBITDA-Anteil 6% bei einem Digital-Umsatz von 148 Mio. CHF. Im Geschäftsjahr 2013 wuchs der Digital-Umsatz auf 233 Mio. CHF und erwirtschaftete ein EBITDA von 57 Mio. CHF (EBITDA-Anteil von 29%). 

Und 2014?

2014 erzielte das Geschäftsfeld Digital insgesamt 271 Mio. CHF Umsatz und erzielte ein EBITDA von 75 Mio. CHF. Der Bereich Digital trägt bereits knapp ein Drittel (32 Prozent) des gesamten EBITDAs bei. Dieses Wachstum kam dank etlichen Akquisitionen (wie jobs.ch, StarTicket, Zattoo etc.) und organischem Wachstum zustande.

Und 2015?

Auch der Ausblick sieht vielversprechend aus. Der Entscheid der Wettbewerbskommission bezüglich search.ch und local.ch wird auf Ende März 2015 erwartet. Und auch bei der vollständigen Übernahme der Ricardo-Gruppe sowie tutti.ch und car4you.ch wird auf den Entscheid von der Wettbewerbskommission gewartet. Und ein Nein der WEKO wäre eine Überraschung beziehungsweise für die digitale Wirtschaft ein Desaster. Initiativen wie Digital Zurich 2025 müssten gar nicht gestartet werden, wenn die Schweiz keine starken nationalen Digitalunternehmen zulässt, welche den Kampf gegen die internationalen Player wie Google, Facebook und Co. aufnehmen.

Auch 2015 darf nochmals mit einem markanten Umsatz- und Ergebnissprung gerechnet werden. Leider können wir in einem Jahr die Zahlen nicht mehr mit den Vorjahren vergleichen, da ab Berichtsjahr 2015 mit einer neuen Einteilung der Geschäftsfelder gearbeitet wird. Die publizistischen Digitalangebote werden neu gemeinsam mit den jeweiligen gedruckten Angeboten in deren Geschäftsbereichen ausgewiesen.

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Tamedia Geschäftsjahr 2011

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Tamedia Geschäftsjahr 2012

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Tamedia Geschäftsjahr 2013

Tamedia Geschäftsjahr 2014

Tamedia Geschäftsjahr 2014

Digital-Portfolio

Digital-Portfolio heute

Digital-Portfolio Zukünftig

Ausblick Digital-Portfolio

Mein Spruch „Wer nicht digital denkt, ist raus!“ hat’s bis ins 20 Minuten geschafft. Das neue Center for Digital Business an der HWZ wird in der Print-Ausgabe vom 27. Oktober 2014 in vollen Tönen gelobt:

20 Minuten: „Das dortige Center for Digital Business hat eines der modernsten Bildungskonzepte im Bereich Digital Business umgesetzt!“

Ich kann diese Weiterbildung wirklich allen zukünftigen digitalen Cowboys empfehlen. Denn Digital Business braucht mehr als nur Stammtischwissen.

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Quelle: 20 Minuten vom 27. Oktober 2014, Seite 29

E-Paper 20 Minuten vom 27. Oktober 2014

Bevor die Halbjahreszahlen 2014 von Tamedia analysiert werden, sollen anbei die letzten drei Halbjahreszahlen der Jahre 2011, 2012 und 2013 in Erinnerung gerufen werden.

Halbjahreszahlen 2011

Dank der Integration von Edipresse Suisse kann Tamedia einen markanten Umsatz- und Ergebnissprung aufweisen. Die EBIT-Marge liegt mit 16 Prozent im Zielband zwischen 15 und 20 Prozent. Der Umsatzanteil des Geschäftsfeldes Digital liegt bereits bei 11 Prozent. Die Digitalmedien beschäftigen über 480 Mitarbeitende. In diesem Bereich wurden 300 neue Stellen geschaffen. Tamedia stellt die Projekte 20Minuti und die Dealplattform Scoup (wurde in der Zwischenzeit wieder eingestellt) vor. Mitte Juli 2011 wird mit der iPad-App des Tages-Anzeigers ein erstes kostenpflichtiges Angebot lanciert.

Halbjahreszahlen Tamedia 2011

Quelle: http://www.tamedia.ch, Präsentation vom 31. August 2011

Halbjahreszahlen 2012

Der Umsatz und das Ergebnis sind im Vorjahresvergleich leicht rückläufig. Das konjunkturelle Umfeld hat sich 2012 eher verschlechtert. Die seit Herbst 20111 rückläufigen Werbeentwicklung setzt sich fort und führt zu einem Rückgang von 9.5 Prozent bei der Print-Werbung. Der Umsatzrückgang ist insbesondre beim Geschäftsfeld Print Regional erkennbar. Die EBITDA-Marge geht bei Print Regional auf 15 Prozent zurück. Das Geschäftsfeld Print National liefert mit einem EBIT-Anteil von 78% ein starkes Ergebnis. Das Geschäftsfeld Digital erzielt ein negatives EBIT von 11 Mio. CHF.

Halbjahreszahlen Tamedia 2012

Quelle: http://www.tamedia.ch, Präsentation vom 30. August 2012

Halbjahreszahlen 2013

Das Wachstum im Geschäftsfeld Digital kompensiert den strukturellen Rückgang im Print. Die seit Herbst 2011 rückläufige Werbeentwicklung setzt sich weiter fort. Der Bereich Digital zeigt einen Umsatz- und Ergebnissprung und erzielt bereits 15 Mio. CHF EBIT. Dies entspricht einem EBIT-Anteil von 23%. Das Wachstum im Bereich Digital geschieht vor allem dank Erstkonsolidierungen (Integration von jobs.ch, Vollkonsolidierung von Olmero/Renovero ab 1.4.2013). Jedoch auch ohne den neuen Plattformen wäre das Geschäftsfeld Digital gewachsen. Die Newssites 20 Minuten und Newsnet können den Umsatz bei der Mobilewerbung ggü. Vorjahr stark steigern (20 Minuten: +88%; Newsnet: +95%). Tamedia übernimmt Mehrheit an Starticket. 

Halbjahreszahlen Tamedia 2013

Quelle: http://www.tamedia.ch, Präsentation vom 22. August 2013

Halbjahreszahlen 2014

Was für Halbjahreszahlen. Dank Akquisitionen und Effizienzsteigerungsmassnahmen kann Tamedia eine Ergebnisverbesserung vorzeigen. Die EBIT-Marge steigt von 11.9% im Vorjahr auf 13.3%. Alle Geschäftsfelder weisen ein besseres Resultat als im Vorjahr auf. Man beachte: Anders als in den letzten drei Jahren präsentiert man den Überblick aller Geschäftsfelder mit einer Nachkommastelle. Dadurch wächst auch Print National von 30.9 auf 31.0 Mio. EBIT. Der strukturelle Rückgang der Printwerbung hat sich verlangsamt, aber sämtliche Printmärkte verlieren weiter an Werbeumsatz. Beim Tages-Anzeiger wurden bisher rund 7’400 digitale Abonnemente verkauft. Die Erwartungen sind damit übertroffen worden. Die Online-Umsätze und insbesondere die Mobile-Umsätze steigen bei 20 Minuten markant. Das Geschäftsfeld Digital wächst dank Akquisitionen und organischem Wachstum weiter mit konstant hoher EBITDA-Marge von 23.6%. Mit der Übernahme von 20.4% an Moneypark will man den Finance-Bereich von Tamedia stärken. Der Deal mit Swisscom um die Übernahme der PubliGroupt hat für Tamedia positive Effekte. Auf PubliGroupe-Aktien wurde im ersten Halbjahr 2014 ein Buchgewinn von rund 20 Mio. CHF erzielt.

Tamedia

Quelle: http://www.tamedia.ch, Präsentation vom 22. August 2014

 

Fazit

In den letzten vier Jahren ist bei Tamedia unglaublich viel passiert. Tamedia wurde mit der Integration von Edipresse Suisse ein nationales Unternehmen. Etliche Medien wie beispielsweise TeleZüri, Radio24, TeleBärn, Automobile Revue etc. wurden verkauft. Einige Projekte wie die Dealplattform Scoup oder Natura wurden lanciert und wieder eingestellt. Andere Unternehmen wie Jobs.ch oder Starticket wurden gekauft. Tamedia verwandelt sich langsam zum digitalen Medienunternehmen. Im ersten Halbjahr 2011 hat das Geschäftsfeld Digital noch eine bescheidene Million an EBIT erzielt. Im ersten Halbjahr 2014 sind es bereits 17.3 Mio. CHF. Der EBIT-Anteil des Geschäftsfeldes Digital stieg innerhalb von 3 Jahren von 1% auf 24%. Das Geschäftsfeld wuchs sowohl organisch als auch und insbesondere durch Zukäufe wie Jobs.ch. Die Cash Cows im Geschäftsfeld Digital sind auch im ersten Halbjahr 2014 nicht journalistische Produkte, sondern vor allem Classifieds wie Homegate und Jobs.ch. Die Zusammenführung der beiden Verzeichnisplattformen local.ch und search.ch unter einem Dach wird die Digitalumsätze bzw. -erträge im nächsten Jahr markant beeinflussen. Positiv überrascht das Geschäftsfeld Print National. Trotz Umsatzverlust von 14 Mio. CHF konnte das absolute EBIT leicht von 30.9 auf 31.0 Mio. CHF gesteigert werden.

Kurz und gut: Mit den Halbjahreszahlen 2014 zeigt Tamedia seine ganze Stärke. Print bleibt dank ausgeklügelten Effizienzmassnahmen unglaublich stabil, Digital wächst insbesondere durch kluge Akquisitionen. Ich kann nur sagen: WOW.

Tamedia

TRANSPARENZBOX: Der Autor dieses Artikels arbeitete in den Jahren 2012 bis 2014 als Projektleiter in der Unternehmensentwicklung der Tamedia AG. Sämtliche Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Publikationen auf www.tamedia.ch. Die Präsentation der Halbjahreszahlen 2014 steht seit Freitagmorgen, 22. August 2014, 06.30 Uhr zum Download auf www.tamedia.ch bereit.

Tamedia

Gespannt wurden heute die Quartalszahlen vom norwegischen Medienkonzern Schibsted, welches in ca. 20 Ländern aktiv ist, insbesondere in Schweden und Norwegen, erwartet.

Anbei die wichtigsten Facts and Figures aus dem Quartalsreport Q3 2013:

Übersicht:

  • Konstante EBITDA-Marge bei 19% (Q3 12: 18%)
  • Anteil Digital (Online Classifieds & Media Houses Online) beim Umsatz: 48% (Vorperiode: 42%)
  • Anteil Digital (Online Classifieds & Media Houses Online) beim EBITDA: 71% (Vorperiode: 65%)
  • Anteil Digital (Online Classifieds & Media Houses Online) beim EBITDA ohne New Ventures: 80% (Vorperiode: 72%)

Schibsted

Online Classifieds:

  • Im Bereich von Online Classifieds wird mächtig investiert
  • Die etablierten Plattformen Finn.no, Blocket.se und leboncoin.fr sind richtige Cash-Maschinen
  • EBITDA-Marge von Finn: 50%
  • EBITDA-Marge von Blocket: 53%
  • EBITDA-Marge von Leboncoin: 67%
  • Mehr als 10 Classified-Portale von Schibsted befinden sich in der Investitionsphase (beispielsweise www.tutti.ch)

Schibsted

Media Houses:

  • EBITDA-Marge leicht rückläufig bei 11% (Vorperiode: 12%)
  • Print-Werbung schrumpft um -15%, hingegen Online-Advertising wächst um +18%
  • Mobile und Web-TV sind die neuen Wachstumstreiber 
  • Wachstumstreiber der nächsten Generation identifiziert: Personal Finance 

Schibsted

Quelle: http://hugin.info/131/R/1739004/583492.pdf

Zuerst: Ich bin ein Fan der Kultur „Bring your own Device“. Sowohl in meiner Zeit als Unternehmensberater konnte ich jeweils alle zwei Jahre ein neues Notebook, Smartphone und Tablet über meine geschäftliche Kreditkarte beziehen als auch während meiner NGO-Zeit hatte ich Anrecht auf eine jährliche Pauschale für meine selbstmitgebrachten technischen Gadgets. Die einzige Bedingung war jeweils: Sämtliche Dokumente sind in der Cloud. Denn das Wertvolle waren jeweils die Daten und nicht die Maschinen. Anders nun in der Medienbranche. Das Wertvolle sind die Maschinen. Beispielsweise klotzt Tamedia laut einem Interview mit Hansi Voigt mit exzellenten Laptops, für welche monatlich 540 CHF bzw. jährlich 6’480 CHF verrechnet werden. Naja, diese Laptops sind teuer, jedoch sind auch sämtliche SchnickSchnack-Softwares & IT-Support inklusive. Tablets werden grundsätzlich nicht bezahlt, auch wenn man in einzelnen Funktionen zwingend einen besitzen muss, weil es vom Vorgesetzten immer mal wieder heisst: Schau dir diese und jene Applications auf deinem Tablet an. So weit, so gut. Alles mehr oder weniger in Ordnung. Damit kann man leben.

Doch heute Abend hat mir ein Mitarbeiter eines erfolgreichen Medienunternehmens in der Schweiz mir doch tatsächlich folgende Geschichte erzählt. Der enorme Spardruck sei nun so gross, dass man nun aktiv freiwillige Mitarbeitende sucht, welche auf einen geschäftlichen Computer verzichten. Man solle doch einfach private Laptops ins Büro mitnehmen, weil die einerseits sowieso besser seien als die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Maschinen und andererseits natürlich fürs Unternehmen nichts kosten und somit ca. 6’500 CHF jährlich pro Arbeitsplatz eingespart werden kann. Selbstverständlich werden die privaten Laptops nicht entschädigt bzw. es benötigt meistens noch private Investitionen in Software, damit diese privaten Computer mit dem Firmen-Netzwerk kompatibel sind.

Mein Kommentar: Gats no! Ich selbst würde mich als überdurchschnittlich sparsam mit geschäftlichen Ressourcen einschätzen. So fahre ich seit 2013 freiwillig jeweils in der 2. Klasse Zug, versuche wenn möglichst keine Spesen zu verursachen und meine Kollegen wissen, dass ich mich jemals am iPhone äussert kurz halte, um jeden möglichen Rappen an geschäftlichen Telefonkosten einzusparen. Doch wenn mein Arbeitgeber mir zwingend benötigtes Arbeitsmaterial wegnehmen würde, könnte ich das auf keinen Fall akzeptieren. Es stellt sich die Frage: Wo führt das noch hin? Heisst es bald: Bring your own WC-Papier?

byod

Die Zukunft ist Digital. Die Digitalisierung prägt immer stärker bestehende Geschäftsmodelle, Prozesse und Medien. In der Schweiz gab es bisher zum Thema „Digital Business“ kein umfassendes Weiterbildungsangebot. Manuel P. Nappo hat mal wieder ein Näschen für  gesuchte Bildungsangebote und lanciert zusammen mit der HWZ und Prof. Dr Walter Kuhn ein neues und innovatives Studienangebot zum Thema „Digital Business“. Ab November 2013 lanciert die HWZ den neuen CAS Mobile Business, ab Februar 2014 starten die beiden Module CAS Crossmedia Management und CAS Digital Business Management und schlussendlich startet im August 2014 das vierte Modul CAS Digital Technology & Innovation an der HWZ.

Zusammen mit dem bestehenden CAS Social Media Management bilden die vier neuen CAS-Zertifikatskurse Wahlmodule für einen Masterabschluss MAS Digital Business.

Aus meiner Perspektive tönt der neue Master Digital Business und insbesondere der CAS Mobile Business sehr spannend. Schlüsselinhalte des CAS Mobile Business sind wie folgt definiert: Einbettung in die Unternehmensstrategie, Potenzialidentifikation, Psychologie im mobilen Web, Mobile Marketing, Mobile Communications, Mobile Advertising, Mobile Gaming, Mobile Search, Mobile Commerce, Mobile CRM, Mobile Content, Mobile Technology, Responsive Design, Apps & Apps Marketing, User Experience, Mobile Security, Mobile Business Management Corporate Culture, Reporting & ROI.

Kurz und gut: Beim CAS Mobile Business mit Start im November 2013 bin ich dabei. Lieber Manuel, reservier mir bitte einen Platz. Danke.

Informationen zum HWZ CAS Mobile Business: http://www.fh-hwz.ch/de/prod/studiengang/casdas/cas-mobile.htm

Informationen zum HWZ MAS Digital Business: http://www.fh-hwz.ch/de/prod/studiengang/master/mas-digital-business.htm

Mobile First

Ohne viel Worte empfehle ich heute das Employer Branding Video von Axel SpringerEs scheint, dass Axel Springer das führende digitale Medienunternehmen werden will.

Mathias Döpfner

Mathias Döpfner mit neuem Style

Mathias Döpfner isst eine Banane

Mathias Döpfner isst im Bett eine Banane