Archive für Mobile Business

Am letzten Samstag, 25. Oktober 2014, durfte ich zusammen mit Sandro Albin, COO bei Adwebster, mein Wissen über Mobile Business an die Studierende des CAS Mobile Business der Hochschule für Zürich (HZW) weitergeben. Wir diskutierten anregend über neue mobile Geschäftsmodelle wie Knip, Uber, Rovio, Square, Scandit, watson und viele mehr. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die sehr aktive und interessierte Klasse. Als Amuse-Bouche findet man anbei ein paar Slides meiner Präsentation. Der komplette Foliensatz mit meinen Ausführungen gibt es nur gegen Bezahlung. Denn im Internet ist nicht alles kostenlos;-).

Mobile is like teenage sex: Everyone talks about it. Nobody really knows how to do it. Everyone thinks everyone else is doing it. So everyone claims they are doing it…

Manuel P. Nappo, Leiter Fachstelle Social Media Management an der HWZ und Digital Pionier of the Year 2013, hat ein Näschen für Trends. So bietet er nun neu im Bereich Weiterbildung im digitalen Markt einen Social Media Fokus-Kurs für Städte und Gemeinden an der HWZ an. Es freut mich, dass ich mit dem Modul „Mobile Lösungen für die öffentliche Verwaltung“ am Freitag, 14. März 2014, mein Wissen im Bereich Mobile weitergeben darf. Ein kleines Amuse-Bouche findet man anbei.

Zur Abwechslung habe ich mal wieder extern gebloggt, und zwar für die Fachstelle Social Media der HWZ. Aus dem Unterricht des CAS Mobile Business zum Thema „Mobile Big Data“ mit Marcel Blatter berichte ichDen kompletten Blogbeitrag findet ihr unter http://fachstellesocialmedia.ch/big-data-das-wort-der-stunde/Und selbstverständlich findet ihr anbei einen Auszug meines Blogbeitrags.

Richard P. Feynman: Knowing the name of something does not mean to know something…“

Schon bei der ersten Fragen des Dozenten, was denn überhaupt Daten seien, mussten wir Studierende erkennen, dass „Big Data“ eine hochkomplexe Angelegenheit ist. Denn Daten sind die Antwort auf einen Messwert. Und alle Messwerte sind „biased“. Und von „biased“ Messwerte werden „biased“ Erkenntnisse abgeleitet.

Weiter ging es mit der Frage, was denn genau unter „Big Data“ zu verstehen ist? Wir diskutierten um die Stichworte „grosse Mengen“ „hohe Geschwindigkeit“ und „Vielfalt“.

Eine gelungene Definition findet man bei Gartner (2012), welcher „Big Data“ wie folgt definiert: „Big data is high volume, high velocity, and/or high variety information assets that require new forms of processing to enable enhanced decision making, insight discovery and process optimization.“

In der Diskussion haben wir gelernt, dass mehr Daten nicht mehr Information bedeutet und dass die Geschwindigkeit selten eine grosse Herausforderung darstellt. Kurzum: „Data-Variety is the path to knowledge generation wihtin a data driven ecoystem.“

Bildschirmfoto 2014-02-26 um 21.08.35

Nachdem die Begriffe definiert waren und wir in die Komplexität der Thematik eingetaucht waren, überlegten wir uns, welche Fähigkeiten denn ein Daten-Wissenschaftler mit sich bringen sollte.  Uns wurde bewusst, dass „Data Science“ eine interdisziplinäre Wissenschaft ist, welche nur in einem Team erfolgreich betrieben werden kann. Es braucht ein Team mit unterschiedlichen Skills:  Hacking/TechAnalytics/Math/Stats & Strategic/Communicator. Die grösste Herausforderung ist dabei, dass alle eine gemeinsame Sprache sprechen.

Nach den Ausführung von Marcel Blattner zum „Yule-Simpson Effect“, „Kaggle competition“ und  zum „Empfehlungssystem von Amazon“ musste ich erkennen, dass ich die gemeinsame Sprache der Datenwissenschaftler leider nicht verstehe und somit kein wertvolles Teammitglied werden kann.

Und zum Schluss des spannenden Freitagnachmittags konnten wir alle demütig das Statement von Marcel Blattner bejahen:

„We are not even close to have an idea what it really means to pair Big Data and Mobile“.

Bildschirmfoto 2014-02-26 um 21.10.14

Den kompletten Blogbeitrag findet ihr unter http://fachstellesocialmedia.ch/big-data-das-wort-der-stunde/

Wer kennt Rovio EntertainmentDie finnische Firma wurde 2003 gegründet und entwickelt seither Mobile Games. In der Zeit zwischen 2003 und 2009 wurden 52 Games entwickelt, jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Der grosse Durchbruch erfolgt im Jahr 2009, als Rovio das Spiel Angry Birds veröffentlichte. Die Angry Bird App wurde weltweit über 1,7 Milliarden mal heruntergeladen und ist somit das Nr. 1 Game bezüglich Downloads. In der Schweiz beträgt die Downloadzahl über 6 Millionen. AngryBird
Beim Angry Birds Classic dauerte es noch 167 Tage bis zur 10-Millionen-Download-Grenze. Die Anzahl Tage verkürzte sich bei Angry Birds Seasons und Angry Birds Rio jeweils markant. Bei Angry Birds Space dauerte es lediglich 3 Tage bis die Application 10 Millionen mal herunterladen wurde. Und bei Angry Birds Star Wars wars bereits nach 1,5 Tagen soweit.

Angry Birds

Die neuen Technologien werden immer schneller eingeführt. Brauchte das Telefon noch 75 Jahre, um die kritische Masse von 50 Millionen Nutzer zu erreichen, benötigte Facebook lediglich 3,5 Jahre. Angry Birds Space hat hier einen neuen Rekord aufgestellt: Innerhalb von 35 Tagen erreichte das Spiel 50 Millionen User.

Bildschirmfoto 2013-11-10 um 17.04.35

Rovio ist nicht mehr nur eine „Mobile Company“, sondern bereits viel mehr ein „Global Media & Entertainment Powerhouse“. Rovio hat seine Bereiche wie folgt erweitert: Animation, Books & Learning, Gaming, Consumer Products, Activity Parks und Retail. Bereits sind einige thematische Vergnügungsparks (beispielsweise Finnland, China und Grossbrittanien) eröffnet worden und weitere sind in Planung (beispielsweise in Russland). Zudem kann man in einigen Ländern Angry-Bird-Soda kaufen. Nach Angaben von Vesterbacke hat das Getränke in Finnland bereits grosse Marken wie Coca-Cola nach Popularität überholt. Ähnlich wie bei Disney gibt es Angry-Birds-Shops, in welchen es von Angry Birds Flipflops über Angry Birds Bücher bis zu Angry Birds Plüschtiere alles zu kaufen gibt. Mit Angry Birds Toons  wurde ein Filmkanal mit über 100 Millionen monatlichen Views geschaffen.

Weitere Informationen zu Angry Birds bzw. Rovio: