Archive für Schweiz

Wiederum hat «We are Social» und «Hootsuite» auf unzähligen Slides  weltweit die wichtigsten Facts über Internet, Mobile, Social und Video zusammengetragen.

Anbei die 7 wichtigsten Slides für den Schweizer Markt.

1. In der Schweiz hat es mit 10.8 Mio. deutlich mehr Mobile Subscriptions als Menschen (8.4 Mio.)

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2. Schon fast jeder 2. Erwachsene in der Schweiz nutzt ein Tablet – Wearables werden von 6% genutzt

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3. Der Schweizer geht täglich ins Internet

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4. Über 40% des Internettraffics in der Schweiz kommt von mobilen Endgeräten (Smartphone und Tablet)

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5. Für Social Media und Musikhören ist das Smartphone der präferierte Kanal

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6. Jeder 4. in der Schweiz schaut täglich Online Videos

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7. Zeitversetztes und On-Demand-Fernsehen sind weiterhin im Aufschwung in der Schweiz

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Die globale Übersichtspräsentation findest du untenstehend:

Studien zur digitalen Transformation mit Fokus auf die Schweiz waren 2014 noch Mangelware. In den letzten Monaten sind einige Studie diesbezüglich publiziert worden.

Folgende vier Studien zur digitalen Transformation in der Schweiz können empfohlen werden:

Da KPMG als Pionier bereits 2014 eine erste Studie dazu publiziert hat, wird anbei deren wichtigsten Ergebnisse kurz vorstellt.

Die Befragung fokussierte auf mittlere und grosse Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden in der Schweiz. Mehrheitlich wurden Chief Marketing Officers (CMOs) und Chief Information Officers (CIOs) befragt. Circa 30 Unternehmen wurden mit einen Onlinefragebogen bzw. einer von KPMG entwickelten Tablet-App interviewt.

Wie aus der Abbildung 14 ersichtlich, wurden die Megatrends „Mobile“ und „Big Data & Analytics“ am häufigsten als grösste Herausforderung genannt. 23 % der Befragten sehen „Mobile“ und 21 % erachten „Big Data & Analytics“ als grösste Herausforderung für ihr Unternehmen. „Social Media“ (16 %) und „Multichannel Publishing“ (15 %) werden als geringere Herausforderungen gesehen. Die Themen „Social CRM“ (13 %) und „Internal Collaboration“ spielen in Schweizer Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle.

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Die grössten Herausforderungen für Schweizer Unternehmen bezüglich digitaler Transformation (eigene Darstellung, in Anlehnung an KPMG

Die digitalen Technologien beeinflussen insbesondere die Zielerreichung der Verbesserung der Kundenerfahrung. Über 50 % der Befragten erachten den Beitrag von „digitalen Technologien“ zur Erreichung der Verbesserung der Customer Experience als sehr wichtig. Auf Platz 2 und 3 werden die Ziele „Effizienzsteigerung in der internen Zusammenarbeit“ und „Nutzung neuer Vertriebskanäle“ genannt. Auffallend ist, dass viele der Befragten die „Verbesserung der internen Governance Strukturen“ als nicht wichtig einstufen. Der Beitrag der „digitalen Technologien“ für die „Steigerung des Umsatzes“ und „Entwicklung neuer Produkte und Services“ wird von Schweizer Unternehmen noch mit Skepsis bewertet. Nur eine Minderheit hält den Beitrag zur Zielerreichung für „sehr wichtig“.

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Beitrag der „digitalen Technologien“ zur Erreichung verschiedener Ziele (KPMG)

Die befragten CMOs und CIOs erachten bei der digitalen Transformation insbesondere die Unternehmenskultur, die Mitarbeitenden, die Organisation und das vorhandene Wissen als grösste Herausforderung. Eine untergeordnete Herausforderung spielen Prozesse und Technologien. Digitale Projekte werden mehrheitlich aus dem operativen Geschäft initiiert (Fachabteilungen und Geschäftsbereiche). Erst bei 21 % der befragten Unternehmen kommen die Impulse für digitale Initiativen von der Geschäftsführung. Gemäss KPMG ist das Thema „Digitale Transformation“ insbesondere bei der Finanz- und Versicherungsbranche schon besser auf C-Level positioniert als in anderen Branchen. Die Interviews haben gezeigt, dass eine Mehrheit die Schaffung eines digitalen Experten auf C-Level ablehnte. Anders als im englischsprachigen Raum kann nicht davon ausgegangen werden, dass Unternehmen in der Schweiz viele Chief Digital Officers (CDOs) anstellen werden.

Bezüglich des digitalen Kulturwandels erachten es über 50 % der befragten Unternehmen als grosse Herausforderung, dass sie über kein angemessenes Budget für diese Transformation verfügen. Als weitere grosse Herausforderungen werden die „schlechte abteilungsübergreifende Zusammenarbeit“, das „fehlende Know-how“ und „keine oder unzureichende Unterstützung des Managements“ eingestuft. Der interne Widerstand der Mitarbeitenden wird lediglich als untergeordnete Herausforderung betrachtet.

Die grössten Herausforderungen des digitalen Kulturwandels bei Unternehmen in der Schweiz (KPMG)

Beim Einsatz von Technologien und Tools für eine Verbesserung der internen Zusammenarbeit sind die Schweizer Unternehmen teilweise bereits fortgeschritten (Abbildung 17). Drei von vier Unternehmen setzten „Collaboration Tools“ wie Sharepoint oder Evernote ein. „Social Intranet“ (33 %), „Mobile Apps“ (20 %) und Microblogging (20 %) werden hingegen nur von einer Minderheit für die interne Zusammenarbeit benutzt. Gemäss KPMG werden diese Technologien und Tools dank aktiver Kommunikation und Schulungen von den Mitarbeitenden gut akzeptiert.

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Einsatz von Technologien/Tools für eine bessere interne Zusammenarbeit bei Schweizer Unternehmen (eigene Darstellung, in Anlehnung an KPMG,)

Danke

Mit diesem Blogpost geht meine 12-teilige Serie zum Thema “Digitale Transformation“ zu Ende. Es war eine Freude zu sehen, wie aktiv mein Blog in den letzten zwei Wochen gelesen wurde. Vielen Dank für auch das viele positive Feedback, welches ich über verschiedene Kanäle erhalten habe. Merci. Wir bleiben natürlich auch weiterhin dran. Denn wir wissen alle:

Wer nicht digital denkt, ist raus!

Auf einen digitalen Sommer. Auf Digital Switzerland 2025. Auf Digital Zurich 2025. 

12-teilige Serie zum Thema “Digitale Transformation”

Dieser Artikel ist ein Teil einer 12-teiligen Serie zum Thema “Digitale Transformation”. Die weiteren Teile findet man unter folgenden Links.

Die neue Facebook-App „Paper“ ist da. Und T3N erklärt dir, wie du die neue Facebook-App „Paper“ aus der Schweiz bereits herunterladen kannst: http://t3n.de/news/facebook-20-paper-so-kriegt-ihr-es-526408/

Nach erstem Herumturnen muss ich sagen: Gefällt mir. 

watson watson watson watson