Archive für Social Media

Seit gestern habe ich meine eigene Box «Social Media» beim neuen Medien-Start-up Niuws und darf mich nun auch noch «Kurator» nennen. Ich widme mich in der neuen Box der schnelllebigen und bunten Welt von Social Media. Hier kann man mich direkt abonnieren.

Gleichzeitig startete auch Marie-Christine Schindler. Sie wird ab sofort über Neuigkeiten rund um Online-PR informieren. Hier geht es direkt zur Web-Vorschau ihrer Box.

Ich freue mich, bei diesem Projekt mit Koryphäen wie Peter Hogenkamp, Martin Weigert, Stefan Leuthold, Nick Lüthi, Andreas von Gunten, Lukas Stuber, Martin Steiger, Thomas Lang, Viktor Giacobbo, Marie-Christine Schindler und vielen weiteren Persönlichkeiten mitwirken zu dürfen.

Um keine Trends zu verpassen, empfehle ich folgender 3-Punkte-Plan: 

  1. App «Niuws» herunterladen
  2. Box «Social Media» folgen
  3. Weitere spannende Boxen hinzufügen

Weitere Infos zu Niuws:

Niuws Sven Ruoss Social Media

Die beiden neuen Boxen «Online PR» und »Social Media» bei Niuws

 

Werbeanzeigen

Gestern Abend durfte ich auf dem joiZone Digital Sofa bei Corsin Caviezel Platz nehmen. Wir haben ein bisschen über Social Media geplaudert. Was dabei herausgekommen ist, findet ihr unter folgendem Link: http://bit.ly/joizSocialMedia

Die einzelnen Häppchen der Sendung gibt es anbei:

Vielen Dank an Corsin und dem kompletten joiz-Team für den spannenden Abend.

joiz

Sven Ruoss auf dem joiZone Digital Sofa bei Corsin Caviezel

Um von bestehenden Newsportalen Erfolgsfaktoren abzuleiten, wurden folgende acht internationale Portale analysiert: Buzzfeed, Circa, The Huffington Post, NowThis News, Ozy Media, Quartz, Upworthy und Viral Nova. Für die Auswahl der Portale war entscheidend, dass sich die Beispiele einerseits erfolgreich behaupten und sich andererseits redaktionell und kommerziell voneinander unterscheiden. So wurden die in der Öffentlichkeit häufig diskutierten Portale Buzzfeed, Upworthy und Viralnova mitberücksichtigt. Daneben wurden auch Nischenplayer wie Quartz, welches sich an Wirtschaftsleute richtet, analysiert. Auch das spannende Bewegtbildkonzept von NowThis News oder der objektorientiere Journalismusansatz von Circa wurden untersucht. Die einzelnen Portale werden anbei anhand ihres redaktionellen und kommerziellen Konzeptes kurz vorgestellt.

Mobile Newsplattformen

Der Anfang macht heute:

Buzzfeed

Allgemein

Buzzfeed, mit Hauptsitz in New York, wurde 2006 von Jonah Peretti, Mitgründer der „Huffington Post“ gegründet. Peretti gilt als Experte für Viralität und wurde einst von der New York Times als „Viral Marketing Hot Dog“ bezeichnet. Bekannt als Medienunternehmen für das soziale Zeitalter arbeiten rund 400 Mitarbeitende für Buzzfeed, davon circa 180 Personen in der Redaktion. Buzzfeed verfolgt eine Internationalisierungsstrategie. Es gibt bereits spanisch-, französisch- und portugiesischsprachige Versionen sowie einen Ableger in Grossbritannien und Australien. In den nächsten Monaten wird Buzzfeed auch in Deutschland lanciert. Gemäss Aussage von Peretti wird das deutsche Buzzfeed mit einer Mischung aus englischen Beiträgen, deutschen Übersetzungen und eigenen Inhalten starten.

Buzzfeed weist gemäss Peretti über 140 Millionen Unique User aus. 60% davon sind die für Werbekunden interessante Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen. 50% des Traffics kommt bei Buzzfeed über den mobilen Kanal. Der wichtigste Trafficlieferant bei Buzzfeed ist Social Media. 75% des Traffics kommt über soziale Quellen wie Facebook und Twitter.

Buzzfeed Mobile

Redaktionelles Konzept

Bei Buzzfeed werden die Inhalte so aufbereitet, dass sie möglichst unterhaltsam sind und häufig in sozialen Medien geteilt werden. Zu einem grossen Teil besteht Buzzfeed aus so genannten Listicles, Artikeln im Listenformat. Die Listen im Stil von „13 Things Sales Associates Absolutely Hate Hearing“ oder  „Jennifer Lawrence’s 19 Best Moments At The Oscars“ zeichnen sich durch kurze Texte und bewegtes Bildmaterial in Form von Gifs aus. Mittlerweile werden bei Buzzfeed auch längere und investigative Artikel, sogenannte Longforms, produziert. Buzzfeed beschäftigt ein Investigativteam und Korrespondenten an verschiedenen Orten auf der Welt. Pro Tag veröffentlicht Buzzfeed gemäss Aussagen von Jonah Peretti circa 400 Artikel. Bei den Artikeln von Buzzfeed spielt die Viralität eine grosse Rolle. Es wird Content produziert, welchen die Menschen gerne teilen. Bei Buzzfeed ist alles shareable: Ganze Artikel, einzelne Textabschnitte oder einzelne Gifs und Videos.

Kommerzielles Konzept

Buzzfeed setzt komplett auf Native Advertising bzw. Social Advertising. Die Werbung auf Buzzfeed ist gleich wie der redaktionelle Inhalt aufgebaut und lediglich mit einer gelben Hintergrundfarbe sowie mit dem Hinweise „featured partner“ gekennzeichnet. Buzzfeed kann mit Native Advertising überaus hohe Klickraten (CTR) ausweisen. Gemäss eigenen Aussagen sind bei Buzzfeed Klickraten von 1% bis 3% möglich, was zwanzigfach über dem Industriedurchschnitt liegt. Auf klassische Banner-Werbung wird verzichtet. Die Native Advertisings können von den Lesenden kommentiert und geteilt werden. Dadurch setzt Buzzfeed auf das Zusammenspiel zwischen „paid, owned und earned media“. Gemäss Angaben von Buzzfeed erzielt der Werbekunde im Durchschnitt ein 1,3x Social Lift. Das heisst: wenn beispielsweise 100’000 Views über bezahlte Werbung (paid media) erzielt werden, erhält man zusätzlich noch 30’000 Views (earned media), welche über die sozialen Aktivitäten generiert werden. Der Social Lift ist bei Buzzfeed hoch, da das Buzzfeed-Publikum aus vielen aktiven Sharing-Usern besteht und der Content spezifisch für das Teilen erarbeitet und optimiert ist.

 

Manuel P. Nappo, Leiter Fachstelle Social Media Management an der HWZ und Digital Pionier of the Year 2013, hat ein Näschen für Trends. So bietet er nun neu im Bereich Weiterbildung im digitalen Markt einen Social Media Fokus-Kurs für Städte und Gemeinden an der HWZ an. Es freut mich, dass ich mit dem Modul „Mobile Lösungen für die öffentliche Verwaltung“ am Freitag, 14. März 2014, mein Wissen im Bereich Mobile weitergeben darf. Ein kleines Amuse-Bouche findet man anbei.

Heute im Fokus: Zusammenfassung aus dem Literature Review über die „Journalistische Rollen im Wandel“

Bardoel und Deuze (2001) haben basierend auf den Schlüsselcharakteristiken des Internet (Interaktivität, individualisierte Inhalte, Hypertext und Multimedialität) die grundsätzlichen Veränderungen im journalistischen Rollenbild beschrieben. Die Funktion als Mittelsmann wird zukünftig abgebaut. Dafür wird vermehrt die Funktion als Netzwerkjournalist eingenommen, welcher den steigen Bedarf nach Orientierung deckt. Bowman und Willis (2003 & 2005) konzentrierten sich auf den Bürgerjournalismus und stellten ihre Erkenntnisse in einem Modell (Media Ecosystem) dar. Sie forderten zusätzlich, dass sich die Ausbildung im Journalismus verändern muss und neue journalistische Fertigkeiten gefragt sind. Sie haben deutlich herausgearbeitet, dass Journalisten verstärkt zu Infrastrukturanbieter werden. Bucher und Büffel (2005) setzen ihren Fokus auf die Veränderung der journalistischen Organisation und journalistischen Prozesse. Am konkreten Beispiel von Weblogs zeigen sie auf, wie ein nicht-institutionalisierter Journalismus entstanden ist. Sie stellen die Organisationsformen der klassischen Medien deren der neuen Medien gegenüber. Quandt (2005) stellt durch eine empirische Beobachtungsstudie bei Journalisten fest, dass Online-Journalisten immer noch journalistisch arbeiten. Er erläutert, dass Online-Journalisten vermehrt zu Distributions-Journalisten werden. Bruns (2009) legt die Veränderung der Rollenbilder anhand der Gatekeeper- und Gatewatcher-Modelle dar. Besonders bei der Eingangsstufe sei das Gatekeeping am meisten bedroht und die Qualitätskontrolle verschiebe sich auf die Ausgangsstufe. Die Rolle der Journalisten sei nicht mehr die des „Öffentlich-Machens“, sondern die des „Öffentlicher-Machens“. Steensen (2009) wendet den „grounded theory“ Ansatz an und identifiziert aus seiner Fallstudie folgende fünf Faktoren, welche bezüglich Innovation in Online Newsrooms relevant sind: Autonomie des Newsroom, Arbeitskultur im Newsroom, Rolle des Management, Relevanz neuer Technologien und innovative Individuen. Neuberger und Quandt (2010) kommen zum Schluss, dass infolge der Knappheit an Aufmerksamkeit und Urteilsvermögen auf Seiten der Rezipienten die Leistung einer nachträglichen Selektion und Prüfung des bereits Publizierten bedeutender wird. Zudem ermitteln Sie drei Typen öffentlicher Kommunikation: Professionell-redaktioneller Journalismus, partizipativer Journalismus und technische Vermittlungsleistungen. Ebermann et al. (2010) verwenden Netzwerkanalysen als Technik, um herauszufinden, welche Rolle Journalisten auf Twitter spielen. Sie konnten anhand eines Fallbeispiels eines Journalisten zeigen, dass Berufskollegen ihn als Aggregator von spezifischen Quellen verwenden und er für diese Berufsgruppe eine Opinion-Leader-Rolle einnimmt. Mast (2011) fragt direkt bei den Chefredakteuren von Zeitungen nach, wie diese die Veränderungen einschätzen. Die Umfragen stellen fest, dass Zeitungen sich von einem Nachrichtenmedium zu einem Analysemedium verändern. Sie identifiziert vier Dimensionen der publizistischen Leistungen von Zeitungen in der Zukunft: Wächterfunktion, Orientierung, Bündelung und Vernetzung.

Zusammenfassung Literature Review

Journalistische Rollen im Wandel

Ohne Worte anbei ein 3:30 Minuten Video über die Veränderung des Marketings in den letzten Jahren.

Wie angekündigt gibt es heute den Trailer zum Film „Leiden im Grossstadtdschungel mit Johi & Sven“ als Bewerbung für „Train The World“. Johl und ich würden unglaublich gerne an dieser Abenteuerreise unseres Lebens dabei sein.

Wie könnt ihr uns dabei unterstützen?
Momentan einfach beide Daumen drücken und evtl. in einer späteren Phase für uns Voten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Bis gestern Abend (30.06.2013, 23.59 Uhr) konnte man sich für das bisher grösste Schweizer Social Media Projekt bewerben: Train The World. Auf die drei Gewinnerteams à zwei Personen wartet eine vierwöchige Abenteuerreise über jeweils zwei Kontinente sowie die passende Ausrüstungen von den Sponsoren. Während des Trips dürfen die Gewinner jeweils fleissig über ihre Reise berichten (twittern, bloggen, fotografieren, filmen, schreiben, etc.) sowie Aufgaben von den betreuenden Marken Globetrotter, SBB und Mammut sowie von der Community lösen.

Natürlich will ich bei diesem Social Media Projekt dabei sein. Und deshalb haben Johl und ich gestern während zusammen 16 Stunden (8 Stunden x 2 Personen) die in meinem Leben bisher aufwändigste Bewerbung verfasst, inkl. seriöses Bewerbungsvideo (Das Video wird zu gegebener Zeit natürlich an dieser Stelle auch veröffentlicht). Ob sich unser Einsatz auszahlt, wird sich zeigen. Wir sagen nur:

Johl und Sven leiden im Grossstadtdschungel. 3 Symptome: Abenteuerlust, Entdeckergeist und Bewegungsdrang. Diagnose: Fernweh. Doch es gibt dagegen ein Medikament: TRAIN THE WORLD! 

Sponsoren von „Train The World“ sind folgende Unternehmen: Globetrotter, SBB, Mammut, Swisscom, Nikon und Raiffeisen

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Train The World

Train The World

Am 26. März 2013 fand in Zürich die Social Media Marketing Konferenz 2013 statt, über welche ich tatkräftig gebloggt habe. Nun ist das eBook dazu erschienen, bei welchem ich als Autor auch dabei sein durfte. Im eBook findet man Konferenz-Rückblicke, Handouts zu Themen wie Social Media ROI, Content Marketing und Story Telling, Fallbeispiele und vieles mehr.

Das eBook ist beim Verlag buch & netz erschienen und kann in zwei Formaten heruntergeladen werden. Hier der Link zum PDF-Format und zum epub-Format.

Falls ihr privat gerade ein langfristiges Effizienz- und Wachstumsprogramm durchführt, so meldet euch einfach bei mir. Dank buch & netz kann ich meinen treuen Bloglesern einige Codes für den Gratisdownload zur Verfügung stellen.

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Sag mir dein Klout-Score und ich sage dir, wie wichtig du im Internet bist! Der Klout-Score erstellt auf Grundlage der Analyse von sozialen Netzwerken (wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram, WordPress, etc.) ein Rating von Nutzern. Je grösser die Anzahl deiner Freunde, die Aktivitäten und Anzahl der Weiterempfehlungen auf den sozialen Netzwerken, desto höher wird dein Klout-Score. Beispielsweise zählt ein Retweet auf Twitter von einer wichtigen Person (= mit einem hohen Klout-Score) mehr als von jemandem mit niedrigem Klout-Score. Die Skala von Klout reicht von 1 bis 100 und wird teilweise als soziale Währung angesehen, da es die Online-Reputation einer Person wiedergeben soll. Barack Obama hat beispielsweise einen Klout-Score von 99, Justin Bieber kommt auf einen von 93. Der durchschnittliche Klout-Score liegt bei 40. Mein  Klout-Scoure liegt momentan bei 61 (neuster persönlicher Höchstwert).

Anbei drei spannende Artikel über Klout und Recruiting: 

Fazit: Der Klout-Score kann als nützlicher Indikator für die Online-Reputation von Personen verwendet werden. Man darf ihn jedoch nicht zu wichtig nehmen. Er eignet sich auch gut als Spielzeug, um die Mechanismen in Social Media besser zu verstehen.

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