Sehr gerne würde ich im 2025 folgende Schlagzeile lesen: «Die News-Deprivierten haben sich halbiert.» Dafür setze ich mich ein. Dafür kämpfe ich.

Weiterlesen...

MYI Entertainment: Neuer Beirat mit Dominik Allemann und Sven Ruoss

Weiterlesen...

Im Februar 2019 durfte ich einen Gastkommentar für die Handelszeitung schreiben. Meinen Kommentar gibt es sowohl in digitaler als auch in analoger Form (siehe untenstehend). Viel Spass beim Lesen.

Bildschirmfoto 2019-05-02 um 20.13.11.png

Seit einigen Stunden ist das Jahr 2018 bereits Geschichte. Damit endete ein ereignisreiches Jahr für mich.

Auch in diesem Jahr gab es für mich einige berufliche Highlights:

  • Aufbau und Etablierung meines Product Management und Business Development Team mit Top-Nachwuchskräften
  • Teilnahme am Leadership-Programm von Ringier mit intensiver Reflexion zum eigenen Personal Brand und dem Kennenlernen von spannenden Persönlichkeiten
  • Durchführung von über 10 Keynotes oder Workshops zu den Themen «Social Media» und «Digitale Transformation» für verschiedene Unternehmen und Organisationen wie Mobiliar, Credit Suisse, Post, ZKB, Bund, Netzmedien etc.
  • Etablierung als Dozent und Studienleiter am Institute for Digital Business an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich (mit Aufbau neuer Kurse zu «Digital Trends & Business Opportunities» und «Service Engineering»)
  • Erfolgreiche Durchführung meines CAS Social Media Management an der HWZ (komplett ausgebucht)

Daneben gab es in diesem Jahr selbstverständlich auch vereinzelte Lowlights. Teilweise fühlte ich mich wie ein Hamster mit abgeschnittenen Beinen in einem sich schnell bewegenden Rad. Doch: Es war ein lehrreiches Jahr. Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better.

Leider habe ich nur einer meiner drei Vorsätze eingehalten. Im 2018 habe ich über zwölf Bücher gelesen. Das Vorhaben mit den Lunchs habe ich versucht, bin jedoch nicht auf die anvisierte Zahl von 52 gekommen. 12 freie Wochenenden habe ich ganz knapp verfehlt.

Was wird mir das Jahr 2019 bringen? Für mich ist klar, dass ich 2019 noch viel mehr Zeit für das Thema «Digitalisierung» aufwenden will und muss. Dies stellt für mich eine Bedingung dar, um weiterhin auf dieser sich immer schneller verändernden digitalen Welle surfen zu können. Die Angst ist da, von den jungen Wilden abgehängt zu werden. . Ich freue mich auf das Abenteuer 2019. Es wird sicherlich spannend werden. 

2019.gif

In der aktuellen Ausgabe des deutschen Magazins «Medium – Magazin für Journalisten» hat Paulin Tillmann einen spannenden Artikel zu den «Innovationstreibern im Publishing» verfasst. Die Digitalisierung schafft nicht nur Disruption, sondern auch neue Rollen. Darunter: Innovationsmanager, die den Wandel und die Kreativität vorantreiben sollen. Der Fokus der Artikels liegt auf Deutschland. Doch wie machen es die Nachbarn in der Schweiz? Neben Michael Marti von Tamedia wurde ich in meiner Rolle als Head of Product und Development bei der Blick-Gruppe erwähnt.

Den kompletten Artikel findet ihr anbei oder hier als PDF-Link: Innovationstreiber

Freitagabend, 4. Mai 2018, 20.50 Uhr, Pastaessen mit dem Sola-Team (14 Personen im Alter von ca. 25 bis 35 Jahre alt): Die Nervosität steigt. In 10 Minuten startet eine neue Runde «HQ Trivia». Die einen spielen das neue Live-App-Quiz bereits regelmässig, die anderen laden sich diese Quiz-App noch schnell herunter. Zusammen mit knapp 600’000 anderen Teilnehmer spielen wir auf etlichen Smartphones das moderierte Live-Game. Leider gehören wir nicht zu den über 700 smarten Gewinnern, welche die 12 Multiple-Choice-Fragen richtig beantwortet haben und sich die 5000 Dollar Preisgeld unter sich aufteilen können. Obschon wir nicht gewonnen haben, war der Spassfaktor riesig. Bei mir persönlich machte es plötzlich «Click» in meinem Hirn. Plötzlich wurde mir bewusst, weshalb diese Echtzeit-Gaming-App so erfolgreich ist.

Bildschirmfoto 2018-05-04 um 23.58.47.png

Natürlich kann man beim «HQ Trivia» Case wiederum einige bekannte Erfolgsfaktoren herauslesen. Momentan steht das Nutzerwachstum im Vordergrund, die Monetarisierung ist aktuell noch nicht im Fokus. Sie haben mit dem Dazuverdienen der «Extra Lives» durch Einladungen an Freunde einen viralen Mechanismus eingebaut. Das Community Building wird aktiv gefördert. Leute kommen zusammen, um gemeinsam ihre Chancen auf die richtige Antwort zu erhöhen. Doch für mich ist mit Abstand der wichtigste Faktor, dass dieses Game lediglich zu fixen Zeiten live stattfindet.

Gemeinsame Live-Erlebnise zu fixen Zeiten – Der Gegentrend im digitalen Zeitalter

Durch den Boom von «HQ Trivia» bin ich nochmals in meiner These bestätigt worden, dass wir Menschen auch im digitalen Zeitalter gemeinsame Live-Erlebnisse brauchen. Diese Live-Erlebnisse finden zu fixen Tageszeiten statt – und nun vermehrt auf dem Smartphone und immer weniger auf dem TV.  Im digitalen Zeitalter, in welchem jeder seine Netflix-Filme schaut, wann er will, seine personalisierte Musik auf Spotify hört und sich sein massgeschneidertes Internet-Menu zusammengestellt hat, sehnen wir uns immer noch nach gemeinsamen Live-Erlebnissen. Im Sport ist dies auch heute noch ein Fussball-WM-Finale. Im TV ist dies vielleicht noch eine Bachelor-Finalsendung. Auch auf den digitalen Kanälen wollen wir nun vermehrt Tagesfixpunkte. Durch die Digitalisierung ist unser Medienkonsum sehr individuell geworden. Jedes Smartphone ist mit den entsprechenden heruntergeladen Apps so einzigartig, dass vermutlich kein anderer Mensch die genau gleichen Apps auf seinem Smartphone hat. Und jeder dieser Apps können wir dann auch wann immer wir wollen – 24×7 – nutzen. Nicht so die «HQ Trivia» App. Während 23 Stunden 30 Minuten ist diese App komplett wertlos. Zweimal pro Tag findet jeweils eine 10 bis 15 Minuten lange Live-Sendung statt. Und wir schalten dazu. Man will dabei sein. Man spricht darüber. Man hat ein gemeinsames Erlebnis. Nur dann. Ohne On-Demand. Ohne Personalisierung. Denn wir wissen alle: »Happiness is only real when shared.»

Bildschirmfoto 2018-05-04 um 22.42.33

Weitere spannende Artikel zu «HQ Trivia»:
The Magic of HQ Trivia
– HQ Trivia is my new obsession

Der neue Global Digital Report 2018 von We Are Social und Hootsuite zeigt, dass heutzutage mehr als 4 Milliarden Menschen das Internet nutzen. In der Schweiz liegt die Internetpenetration bei 89%.

Anbei findet ihr die 13 wichtigsten Charts zur Schweiz.

1. Übersicht Schweiz

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.23.45

2. Wachstumsraten

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.23.59

3. Nutzung nach Devices

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.24.14

4. Prozentualer Anteil Webtraffic nach Device

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.24.46

5. Wöchentliche  Online-Aktivitäten

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.25.02

6. Häufigkeit Konsum von Online-Videos

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.25.12

7. Arten des Fernsehkonsums

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.25.26

8. Soziodemografische Verteilung der Schweizer Facebook-User

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.25.47

9. Durchschnittliche Reichweite von Facebook-Posts

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.26.02

10. Durchschnittliche Engagement-Rate von Facebook-Posts

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.26.15

11. Smartphone Aktivitäten

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.26.41

12. E-Commerce Umsatz nach Kategorien

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.26.59

13. E-Commerce Wachstumsraten in der Schweiz

Bildschirmfoto 2018-02-04 um 12.27.07

Die komplette Studie kann bei https://digitalreport.wearesocial.com/ heruntergeladen werden.

Globale Übersicht: 2018 Digital Yeahrbook (260 Slides)

Digital in 2018 in Western Europe (inkl. Switzerland, 284 Slides)

Vor über drei Jahren habe ich im Rahmen einer Masterthesis die Studie «Digital Switzerland» ins Leben gerufen und den Begriff «Digitale Dinsosaurier» erfunden. Heute wurden die Ergebnisse der zum dritten Mal durchgeführte Studie präsentiert. Doch leider gibt es auch heute noch in der Schweiz viel zu viele «Digitale Dinosaurier». Den Schweizer KMU fehlt es immer noch an digitalem Fachwissen. 

Die Studie «Digital Switzerland» von der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und localsearch (Swisscom Directories AG) zeigt, dass Schweizer KMU digitalen Nachholbedarf haben: 87% der Befragten sind als Digitale Dinosaurier einzustufen. Fehlende finanzielle Mittel, technische Ausstattung und Fachwissen sind für Mikrounternehmen dabei die grössten Herausforderungen.

Bildschirmfoto 2018-01-04 um 20.17.53

Die zum dritten Mal durchgeführte KMU-Studie «Digital Switzerland» untersucht Ziele und Herausforderungen der digitalen Transformation für Schweizer Unternehmen und kommt zum Ergebnis, dass eine Mehrheit von 87% der Befragten als digitale Dinosaurier einzustufen sind. Die sogenannten digitalen Dinosaurier sind überproportional bei Mikrounternehmen (1–9 Mitarbeitende) vertreten. «Die Studie zeigt, dass viel Potenzial ungenutzt bleibt, aber gleichzeitig eben auch ein Ressourcenproblem besteht, um die digitale Transformation voranzutreiben», sagt Manuel Nappo, Leiter des Institute for Digital Business der HWZ, das die Studie verantwortet. Stefano Santinelli, CEO von localsearch überraschen die Studienergebnisse nicht: «Mit 40 Jahren Erfahrung kennt localsearch die KMUs in der Schweiz genau. Gerade Mikrounternehmen haben oft weder die Zeit noch das Know-how, um sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Dabei drohen viele den Anschluss zu verlieren, denn: Wer heute online nicht präsent ist, wird schlicht nicht mehr wahrgenommen und die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt.»

Fehlende Ressourcen sind zentrale Herausforderung

Generelle Herausforderungen im Zuge der digitalen Transformation sind fehlende finanzielle Mittel, ungenügende technologische Ausstattung und Mangel an Fachwissen. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden zählen neben fehlendem Fachwissen, eine nicht vorhandene Veränderungskultur und unklare Verantwortlichkeiten zu den grössten Herausforderungen.

Bildschirmfoto 2018-01-04 um 20.18.25

Ziel Kundenbindung und Kostenreduktion

Als wichtigste Ziele der digitalen Transformation werden Kundenbindung, Kostenreduktion und erhöhte Reichweite für die Neukundenakquise angegeben. Bei Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden spielt zudem das verbesserte Kundenerlebnis eine zentrale Rolle.

Bildschirmfoto 2018-01-04 um 20.18.02

Potenzial nicht ausgeschöpft

Für die künftige Entwicklung der Unternehmen wird Digital Security von den Befragten am wichtigsten eingestuft, gefolgt von Social Media und digitalem Marketing. Nach Kenntnissen gefragt, geben die Umfrageteilnehmer an, dass sie sich vor allem mit Social Media, Wearables und E-Commerce auskennen.

Im Unternehmensalltag werden die digitalen Möglichkeiten aber noch kaum ausgeschöpft: so ist es bei 77% der Befragten Unternehmen mit terminierbaren Leistungen – wie Coiffeurebetrieben oder Physiotherapeuten – heute nicht möglich, online einen Termin zu buchen. 60% verfügen entsprechend auch nicht über eine Softwarelösung, um die Termine zu verwalten. Gerade die Mikrounternehmen tun sich schwer mit dem Online-Marketing: Nur etwa ein Drittel der Befragten kontaktiert die Kundinnen und Kunden online mit personalisierten Angeboten und gerade mal 11% setzen ein digitales Treuesystem ein. Im Bereich Social Media und Bewertungen sind ebenfalls noch Defizite vorhanden. 74% der Umfrageteilnehmer verfügen über keinen Mechanismus oder Ablauf, der sie über Online-Bewertungen informiert und lediglich 34% reagieren aktiv auf Bewertungen und Erfahrungsberichte im Internet. 78% verzichten daher auch darauf, Kundinnen und Kunden aktiv dazu aufzufordern, das Unternehmen, die Produkte oder die Dienstleistung online zu bewerten.

Bildschirmfoto 2018-01-04 um 20.18.10

Zur Studie

Digital Switzerland wurde vom Institute for Digital Business der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich und localsearch durchgeführt. Die Studie befasst sich mit der digitalen Transformation, deren aktuellem Stellenwert sowie Chancen und Gefahren für Schweizer Unternehmen. 1’294 Unternehmen haben an der Online-Befragung teilgenommen. Erhoben wurde von Oktober bis November 2017.

Weitere Informationen gibt es unter www.digital-switzerland.ch. Das Abstract der Studie finden Sie hier.

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Für mich persönlich war 2017 ein spannendes und intensives Jahr. Im 2017 ist mir selber bewusst geworden, dass das Tempo insgesamt enorm erhöht wurde. Um im digitalen Zeitalter mitzukommen, muss man im Sprinttempo einen Ultra-Marathon rennen. Immer wenn ich das Gefühl bekommen habe, die Kontrolle zu verlieren, habe ich folgendes Quote von Mario Andretti in Erinnerung gerufen: «If everything seems under control, you are just not going fast enough». Im 2018 wird es vermutlich in einem ähnlich hohen oder noch höheren Tempo weitergehen. Auf schnelle Beine im 2018.

Meine (beruflichen) Highlights im 2017: 

  • Neue Funktion bei Ringier AG, neu Head of Product & Business Development bei der Blick-Gruppe 
  • Doppelte Durchführung meines CAS Social Media Managements mit ingesamt 48 Studierenden (komplett ausgebucht) (geplant war lediglich eine einfache Durchführung)
  • Über 10 gehaltene Keynotes zu «Digital Business» und «Social Media» für Unternehmen und Organisationen wie Mercedes-Benz, BAKOM, ASTRA, LIPO, Post, Sport.Forum, Stadt Zug, VEB, VSG/ASDB etc.
  • Meine monatliche Kolumne in der Werbewoche
  • Statements zu «Digital Business» und «Social Media» in verschiedensten Publikationen (u.a. SRF 10vor10, 20 Minuten, Handelszeitung, Aargauer Zeitung, Der Bund)
  • Weitere deutliche Traffic-Steigerung auf meinem Blog svenruoss.ch von 17% ggü. Vorjahr bzw. um 60% ggü. dem Startjahr 2013
  • Zürich Marathon 2017 unter 3 Stunden (in genau 2 Stunden 59 Minuten 59 Sekunden ;-))

Bildschirmfoto 2017-12-31 um 16.34.58

Meine 3 Vorsätze für 2018: 

  • 52 Lunches mit Leuten, mit welchen ich bisher noch nie Mittagessen war
  • 12 Weekends, an welchen ich überhaupt nicht arbeite
  • 12 Bücher lesen

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und auf ein spannendes 2018.

Immer wieder behaupten böse Zungen, Facebook sei tot. Das stetige Wachstum in Punkto Erlöse, Gewinn und Nutzerzahlen jedoch spricht eine deutlich andere Sprache, was auch die kürzlich präsentierten Zahlen für das 3. Quartal 2017 unterstreichen.

Facebook zählt im dritten Quartal 2017 beinahe 2.1 Milliarden monatlich und knapp 1.4 Milliarden täglich aktive Nutzer. Der Anteil der täglich aktiven Nutzer liegt konstant bei sehr hohen 66%. USA und Europa haben weltweit die aktivsten Nutzer. Über drei Viertel der Nutzer aus den USA und Europa sind täglich auf Facebook. Auch die zu Facebook gehörige Foto- und Videoplattform Instagram bereitet Freude. Im dritten Quartal verzeichnet Instagram zum ersten Mal über 500 Mio. tägliche Nutzer.

Facebook erzielte im dritten Quartal 2017 erstmals mehr als 10 Mrd. US-Dollar aus Werbung. Die Umsätze aus der Werbevermarktung stiegen um 47% gegenüber Vorjahr. Von diesen Umsätzen stammen bereits 88% aus mobiler Werbung. Die Mobile-Umsätze stiegen sogar überproportional um 56% gegenüber Vorjahr. Facebook investiert weiterhin kräftig in sein Wachstum. Die Kosten steigen auf Jahresbasis um 33%. Der grösste Kostenblock mit über 2 Mrd. Dollar-Kosten im 3. Quartal ist weiterhin Forschung und Entwicklung. Hier werden unter anderem Kosten für Data-Center und Traffic verbucht. Facebook zählte Ende September 2017 insgesamt über 23’000 Mitarbeitende, was einem Zuwachs gegenüber Vorjahr von 47% entspricht. Mit 5.122 Milliarden Dollar als operativer Erlös konnte auch der höchste Quartalsgewinn in der Geschichte von Facebook ausgewiesen werden. Die operative Marge (EBIT-Marge) konnte auf 50% zulegen. Pro Benutzer erzielte Facebook im vergangenen Quartal einen Umsatz von über 5 Dollar. Die Unterschiede in den einzelnen Regionen sind sehr gross. Am besten monetarisiert werden die Benutzer aus den USA und Kanada mit 21.20 Dollar. Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer in Europa liebt bei knapp 7 Dollar. Facebook erzielt mit einem Nutzer aus den USA und Kanada einen dreifachen Umsatz im Verhältnis zu einem europäischen Nutzer. Der Anteil in der Region Asia-Pazific ist mit 2.3 Dollar und im Rest der Welt mit 1.6 Dollar noch deutlich geringer.

Kurz und gut: Facebook präsentierte die stärksten Zahlen in der noch jungen Geschichte des blauen Riesen. Das Wachstum dürfte weitergehen. Insbesondere, wenn man die Produktpipeline anschaut. Facebook hat einen neuen Videodienst namens Watch als Konkurrenz zu Over-The-Top Videoangeboten wie YouTube, Netflix und Co. vorgestellt. Weiter startete das Unternehmen eine Kleinanzeige Plattform, in welcher Nutzer Dinge zum Verkauf anbieten und nach Artikeln suchen können, für die sie sich interessieren. Facebook bietet nun auch Visual Replys in Instagram Stories an. Mit Discover on Facebook wird die Orientierung und das Suchen nach Firmen und Diensten deutlich einfacher. WhatsApp geht mit Whatsapp Business einen ersten Schritt in die Monetarisierung über Paid Messages. Facebook bereitet einen Feldtest für Paywall auf Instant Articles vor. In den USA ist die neue Sektion «Movies» gestartet, mit welcher man in den Vertrieb von Kinotickets eindringt.

Die komplette Liste der neuen Produkte aus der Facebook-Familie würde den Rahmen dieser Seite deutlich sprengen. Die erwähnten Produkte jedoch sind ein deutliches Indiz dafür, dass wir 2018 neue Rekorde bei den Quartalszahlen sehen werden. Facebook lebt und die Facebook-Familie wird auch 2018 weiter wachsen.

Bildschirmfoto 2017-12-04 um 21.33.42

Werbewoche Kolumne «Facebook lebt»